Lokale Bergverwaltung (Bergreviere): Bergschule Dillenburg (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Preußen >> Fachverwaltungen und fachliche Einrichtungen >> Bergbau und Gewerbe >> Lokale Bergverwaltung (Bergreviere)
Enthält: Rechnungen der Bergschulklasse 1870-1871
Bestandsgeschichte: Siehe Serientitel.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Bergschule in Dillenburg wurde 1858 gegründet. Träger der Bergschule war der von den Berg- und Hüttenwerken im Einzugsbereich gebildete 'Bergschulverein Dillenburg e.V.', an dem sowohl die Industrie als auch das Land Hessen, der Dillkreis und die Stadt Dillenburg finanziell beteiligt waren. Seit 1924 war die Bergschule im Hinblick auf die Ausbildung von Obersteigern und Betriebsführern den anderen deutschen Bergschulen gleichgestellt. Die Lehrgänge umfassten acht Semester, von denen die ersten drei Semester als 'Bergvorschule' galten. Die Bergschule führte als Zusatz zu ihrem Namen die Bezeichnung 'Fachschule'. Der Unterricht an der Schule wurde im September 1966 eingestellt, der 'Bergschulverein Dillenburg e.V.' am 14.12.1966 aufgelöst. Das Schulgebäude wurde der Technikerschule zur Verfügung gestellt. Nachrichten über die Bergschule finden sich in den Akten des Hessischen Oberbergamts (siehe Abt. 545). Von 1872 bis 1920 bestand mit geringen Unterbrechungen eine Bergvor- und Steigerschule in Wetzlar, in der Grubenaufseher, Produktenaufseher, Maschinenwärter und Steiger ausgebildet wurden.
Siehe auch Serientitel.
Findmittel: Kartei
Findmittel: Findbuch von Sandra Heckmann, 1992
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bearbeiter: Sandra Heckmann, 1992
Bestandsgeschichte: Siehe Serientitel.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Bergschule in Dillenburg wurde 1858 gegründet. Träger der Bergschule war der von den Berg- und Hüttenwerken im Einzugsbereich gebildete 'Bergschulverein Dillenburg e.V.', an dem sowohl die Industrie als auch das Land Hessen, der Dillkreis und die Stadt Dillenburg finanziell beteiligt waren. Seit 1924 war die Bergschule im Hinblick auf die Ausbildung von Obersteigern und Betriebsführern den anderen deutschen Bergschulen gleichgestellt. Die Lehrgänge umfassten acht Semester, von denen die ersten drei Semester als 'Bergvorschule' galten. Die Bergschule führte als Zusatz zu ihrem Namen die Bezeichnung 'Fachschule'. Der Unterricht an der Schule wurde im September 1966 eingestellt, der 'Bergschulverein Dillenburg e.V.' am 14.12.1966 aufgelöst. Das Schulgebäude wurde der Technikerschule zur Verfügung gestellt. Nachrichten über die Bergschule finden sich in den Akten des Hessischen Oberbergamts (siehe Abt. 545). Von 1872 bis 1920 bestand mit geringen Unterbrechungen eine Bergvor- und Steigerschule in Wetzlar, in der Grubenaufseher, Produktenaufseher, Maschinenwärter und Steiger ausgebildet wurden.
Siehe auch Serientitel.
Findmittel: Kartei
Findmittel: Findbuch von Sandra Heckmann, 1992
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Bearbeiter: Sandra Heckmann, 1992
0,25 m
Bestand
Literatur: Programme 1858-1941
Literatur: Berichte der Bergschule 1942-1944 und 1947-1954
Literatur: Bergbehörden und Bergbau in Hessen. München 1995, S. 30
Literatur: Geschichte der Dillenburger Bergschule, 1908
Literatur: 100 Jahre Bergschule Dillenburg, Festschrift, 1958.
Literatur: Jahresberichte der Bergschule 1956-1965
Literatur: Berichte der Bergschule 1942-1944 und 1947-1954
Literatur: Bergbehörden und Bergbau in Hessen. München 1995, S. 30
Literatur: Geschichte der Dillenburger Bergschule, 1908
Literatur: 100 Jahre Bergschule Dillenburg, Festschrift, 1958.
Literatur: Jahresberichte der Bergschule 1956-1965
Dillenburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ