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Es wird bekundet, dass es zwischen dem Abt von Fulda [Johann I.
von Henneberg] und Hildebrand (Hilprant) von Steinau genannt Steinrück
bezüglich B...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1481-1490
1488 Dezember 7
Ausfertigung, Papier, Chirograph
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... auff Sonntag nach Nicolai im achtundachttzigisten iare
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Es wird bekundet, dass es zwischen dem Abt von Fulda [Johann I. von Henneberg] und Hildebrand (Hilprant) von Steinau genannt Steinrück bezüglich Burg und Amt Fürsteneck zu einer Einigung gekommen ist. Der Abt und seine Nachfolger sollen Burg und Amt Fürsteneck für eine nicht genannte Zeit innehaben; nach Ablauf derselben soll jedoch Hildebrand auf Lebenszeit darüber verfügen. Ferner soll Hildebrand zusätzlich zu dem, was er bereits an der Burg gebaut hat, weitere 100 Gulden verbauen. Dieses Baugeld und was er darüber hinaus an der Burg verbaut, soll ihm und seinen Erben vom Kloster Fulda ersetzt werden. Sollte Hildebrand nach Ablauf der Zeit (nach ausgange der ersten zceit) Burg und Amt Fürsteneck mit einer Ankündigungsfrist von einem Vierteljahr verlangen, soll der Abt von Fulda ihm die Gesamtpfandsumme, für die Fürsteneck Hildebrand verpfändet ist, abschlägig mit 200, 300 oder 400 Gulden bezahlen. Vor Ablauf der ersten Frist sollen sich Hildebrand und der Abt falls nötig mit Verschreibungen gegenseitig versichern. Die Urkunde ist in der fuldischen Kanzlei als Chirograph gleich lautend zweifach ausgestellt worden. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.