Margaretha Künzel verkauft ihre ererbte Behausung am alten Weinmarkt [Irrerstr. 2] an Johann Leonhard Gugel und seine Frau Beata.
Vollständigen Titel anzeigen
E 4/191 Nr. 1 (6)
E 4/191 Hausarchiv Irrerstr. 2
Hausarchiv Irrerstr. 2
28.10.1687
Archivale
Bemerkungen: Alle Urkunden in einer Sammelmappe zusammengeheftet.
Bemerkungen: Aufschrift: Schuld der Zembschen Concursmasse a 3.000 fl. Seinem Freunde Herrn Carl Metz in Heidelberg gewidmet von dem jetzigen Eigentümer des Hauses Wilhelm Singer Nürnberg.
Siegel, Befest., Zust.: 2 an gelb-weißer Kordel anhängende Siegel, 1 in geschlossener, 1 in offener Holzkapsel, beide gut erhalten
Sprache: deutsch
Indexbegriff Ort: Ausstellungsort: Nürnberg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/191 - Irrerstr. 2
Bemerkungen: Aufschrift: Schuld der Zembschen Concursmasse a 3.000 fl. Seinem Freunde Herrn Carl Metz in Heidelberg gewidmet von dem jetzigen Eigentümer des Hauses Wilhelm Singer Nürnberg.
Siegel, Befest., Zust.: 2 an gelb-weißer Kordel anhängende Siegel, 1 in geschlossener, 1 in offener Holzkapsel, beide gut erhalten
Sprache: deutsch
Indexbegriff Ort: Ausstellungsort: Nürnberg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/191 - Irrerstr. 2
Belzer, Michael
Künzel, Friedrich (N-sel)
Wölcker, Zacharias
Zwanziger, Mathäus
Aussteller: Künzel, Margaretha
Empfänger: Gugel, Johann Leonhard (Buchhändler)
Empfänger: Gugel, Beata
Zeugen: Friedrich, Johann Michael (NZ)
Zeugen: Siebenbürger, Johann (NZ)
Siegler: Friedrich, Johann Michael
Siegler: Siebenbürger, Johann
Irrerstr. 2
Rotes Rößlein (Wirtshaus)
S 314
Weinmarkt, alter
Witwe
Verkauf
Hausverkauf
Vorderbehausung
Hinterbehausung
Buchhändler
Hausgerät
Kaufschilling
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ