Gude Wynters, Priorin zu Werbe, und die Nonnen ebd. verkaufen dem landgräflichen Schultheißen zu Borken Henne Kuberge, dessen Ehefrau Else und bei...
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Urk. 26, 1026
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1450-1474
1458 Dezember 13
Ausf., dt., Perg., wegen Moders aufgeklebt. - Beide Sg. anh. 1. spitzov. Sg. des Konvents, 5,7 x 4,6 cm, thronende Maria mit Kind (links), U.: + S'IGIL'LVM : SCE : MA'RIE : VIR'GINIS : IN : WERBE; 2. RundSg. des Propstes, 2,6 cm, über einem gotischen Bogen Brustbild der Maria mit Kind, darunter nach links kniender Kleriker, U.: + S PREPOSITI · IN · WERBE.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gegeben [. . .] uffe sente Lucien tag der heylgin juncfrauwen, sub a. d. 1458.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gude Wynters, Priorin zu Werbe, und die Nonnen ebd. verkaufen dem landgräflichen Schultheißen zu Borken Henne Kuberge, dessen Ehefrau Else und beider Tochter Katharina für 60 gute rheinische Gulden ihre 2 Hufen Landes in der Feldmark zu Udenborn (Udin-), die derzeit Kunz und Paul Goßwin bebauen, samt allem Zubehör. Sie leisten Verzicht, weisen die Käufer in den Besitz ein und geloben Währschaft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller mit Konvents- und Propsteisiegel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 1024, Zweiter Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gude Wynters, Priorin zu Werbe, und die Nonnen ebd. verkaufen dem landgräflichen Schultheißen zu Borken Henne Kuberge, dessen Ehefrau Else und beider Tochter Katharina für 60 gute rheinische Gulden ihre 2 Hufen Landes in der Feldmark zu Udenborn (Udin-), die derzeit Kunz und Paul Goßwin bebauen, samt allem Zubehör. Sie leisten Verzicht, weisen die Käufer in den Besitz ein und geloben Währschaft.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Aussteller mit Konvents- und Propsteisiegel.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 1024, Zweiter Band
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ