Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten verkaufen Paulus Roth von Schreckenstein, Bürgermeister von Ravensburg, für 4000 fl einen jährlichen ablösbaren, zu Georgii fälligen Ewigzins von 200 fl Ravensburger Währung unter Verpfändung ihres gesamten Besitzes. Rückvermerke 1638-1665 betreffend Ablösung von Teilbeträgen mit Unterschriften unter anderem des F. Placidus Kessenring und F. Christophorus Saur, Pfisterschreiber zu Weingarten, Matthias Bart, Pfarrer und Dechant zu Ravensburg, Jacobus Haim ("Hain"), Gerichtsschreiber in Ravensburg, Anna Maria ("Marey") Roth von Schreckenstein, geborene von Freiburg, Anna Margretha Roth von Schreckenstein, geborene von Liebenfels, Hans Konrad Roth von Schreckenstein, Melchior Edel, Katharina Edel bzw. ihr Mann Christoph Ascher, F. Marcus Deuring, Großkeller, Johann Bantelein, Amtsschreiber des Klosters Weingarten.
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Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten verkaufen Paulus Roth von Schreckenstein, Bürgermeister von Ravensburg, für 4000 fl einen jährlichen ablösbaren, zu Georgii fälligen Ewigzins von 200 fl Ravensburger Währung unter Verpfändung ihres gesamten Besitzes. Rückvermerke 1638-1665 betreffend Ablösung von Teilbeträgen mit Unterschriften unter anderem des F. Placidus Kessenring und F. Christophorus Saur, Pfisterschreiber zu Weingarten, Matthias Bart, Pfarrer und Dechant zu Ravensburg, Jacobus Haim ("Hain"), Gerichtsschreiber in Ravensburg, Anna Maria ("Marey") Roth von Schreckenstein, geborene von Freiburg, Anna Margretha Roth von Schreckenstein, geborene von Liebenfels, Hans Konrad Roth von Schreckenstein, Melchior Edel, Katharina Edel bzw. ihr Mann Christoph Ascher, F. Marcus Deuring, Großkeller, Johann Bantelein, Amtsschreiber des Klosters Weingarten.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1781
B 522 II U 1696
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1614 April 23 (uff sanct Georgen deß heyligen rütters tag)
36 x 60 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament fleckig
Aussteller: Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten
Empfänger: Paul Roth von Schreckenstein, Bürgermeister von Ravensburg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Aussteller: Georg [Wegelin], Abt, sowie Prior und Konvent zu Weingarten
Empfänger: Paul Roth von Schreckenstein, Bürgermeister von Ravensburg
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Ascher, Christoph
Ascher, Katharina
Bantelein, Johann, Amtsschreiber
Bart, Matthias; Pfarrer, Dekan
Deuring, Marcus, Großkeller
Edel, Katharina
Edel, Melchior
Freiburg, Anna Maria von
Haim, Jacobus; Notar und Gerichtsschreiber
Kessenring, Placidus, Pfisterschreiber
Liebenfels, Anna Margretha von
Roth von Schreckenstein, Anna Margretha
Roth von Schreckenstein, Anna Maria
Roth von Schreckenstein, Hans Konrad
Roth von Schreckenstein, Paul; Bürgermeister
Saur, Christophorus, Pfisterschreiber
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Dekan
Ravensburg RV; Gerichtsschreiber
Ravensburg RV; Pfarrer
Ravensburg RV; Währung
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Weingarten RV; Kloster, Amtsschreiber
Weingarten RV; Kloster, Großkeller
Weingarten RV; Kloster, Pfistereischreiber
Weingarten RV; Kloster, Prior und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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