Wenzel (Wenczlaw) Horalt, Erbrichter, Ulrich (Ulmann) von Rengersdorf (Rengerstorff), Heinrich Purkart, Hermann Renczolt, Konrad (Cunot) Simil, Hermann Czecherwange, Peter (Pecze) Reichnawer, Hermann Stayner, Dietrich (Ticze) von Mekewicz, Andreas Closl, Jakob Lymser, Hennil Wilczer und Nikolaus von Welvelsdorff beurkunden, dass sie den Streit (czweiunge) zwischen Frana, Komtur [der Johanniter] und Pfarrer von Glatz, in Vertretung für seine Bauern in Halbendorf, und Peter von Wartha (Pecze von der Warthe) geschlichtet haben. Der Streit betraf die Grenze zwischen Halbendorf und dem Vorwerk Labitsch (Lawicz). Es soll ein Zaun an der [Glatzer] Neiße gezogen werden, der die Grenze zwischen beiden Seiten festlegt (der czaun also man von dem Halbendorfe czeuhet ubr das wasser die Neise czu Lawicz jenhalben di rechte grencz ist). Die Bauern von Halbendorf und Peter von Wartha sowie spätere Besitzer des Vorwerks Labitsch sollen jeweils die Nutzungsrechte ihrer Seite in Anspruch nehmen können und den bzw. die anderen nicht behindern. - Siegel der Stadt Glatz angekündigt.

Vollständigen Titel anzeigen
Sächsisches Staatsarchiv
Objekt beim Datenpartner
Loading...