Staatshochbauamt Celle vor 1945 (Bestand)
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NLA HA, Hann. 100 Celle
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.6 Hoch-, Tief- und Wasserbau, Verkehr, Postwesen >> 1.12.6.2 Untere Provinzialbehörden >> 1.12.6.2.2 Staatshochbauämter
1874-1951
Enthält: u.a. Generalia, Bau- und Bauunterhaltungsmaßnahmen für das Amtsgericht Bergen, das Oberlandesgericht Celle, Schulen, Domänen, das Landgestüt Celle, das Schloss Celle
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Staatshochbauämter und ihren Vorgängereinrichtungen sowie ihren Aufgaben siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Staatshochbauämter" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g556 ).
Als Vorgängereinrichtungen des Staatshochbauamtes Celle finden sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts u.a.:
Geschichte des Bestandsbildners: - Militärbaubediente (1743-1851), die mit Bauangelegenheiten im Festungsbau beschäftigt waren;
- Landbaubediente (ab 1764) und Landbaudistrikte (ab 1779);
- das Cellesche Hofbauamt (ab 1773) für das Hofbauwesen.
Im Zuge einer ersten Reform der Bauverwaltung im Königreich Hannover (Aufteilung der bisher 12 auf 16 Landbaudistrikte) wurde 1844 von dem bisherigen Landbaudistrikt Celle der Landbaudistrikt Walsrode abgetrennt, so dass der neue Amtsbezirk nur noch die Stadt Celle sowie die Ämter Beedenbostel, Burgdorf, Burgwedel, Celle, Eicklingen, Fallersleben, Gifhorn, Ilten und Meinersen sowie auftragsweise das Amt Isenhagen umfasste. Infolge einer zweiten Reform 1857 wurden die Bezirke der zuletzt 17 Landbaudistrikte auf 23 Landbaudistrikte neu verteilt. Der Landbaudistrikt Celle wurde in die Distrikte Celle und Gifhorn geteilt und ersterer um den bisherigen Landbaudistrikt Walsrode vergrößert.
1858 wurde der Landbaudistrikt Celle in Landbauinspektion Celle umbenannt. Nach der Auflösung der Landbauinspektion Gifhorn 1863 wurde deren Amtsbezirk der Landbauinspektion Celle zugeschlagen und die Behörde bis 1867 in zwei Distrikte geteilt. Mit der Angleichung der hannoverschen an die preußische Bauverwaltung nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen (1866) wurden die Distrikte der Land-, Wege- und Wasserbauinspektionen im Bereich Celle zusammengelegt und zum 1. April 1871 auf die Kreisbauinspektionen Soltau, Burgdorf, Celle und Gifhorn verteilt. Der Baudistrikt Celle erhielt die Bezeichnung "Königliche Kreisbauinspektion Celle", deren Dienstbezirk auf die Stadt und das Amt Celle reduziert wurde. 1873/1876 entfiel der Bereich der Wegebausachen, der auf die Provinzialwegebauverwaltung überging.
Geschichte des Bestandsbildners: 1877 wurde das bisher von der Kreisbauinspektion Burgdorf betreute Amt Burgwedel der Kreisbauinspektion Celle angegliedert. Im Zuge der Einrichtung der Kreisbauinspektion Celle II durch die Umwandlung der Kreisbauinspektion Walsrode 1889 erhielt die bisherige Kreisbauinspektion Celle die Bezeichnung "Kreisbauinspektion Celle I". Sie bearbeitete im Stadt- und Landkreis Celle und im Kreis Isenhagen die Hochbausachen und im letzteren auch die Wasserbausachen. Aufgrund einer Neuverteilung der Aufgaben im Jahr 1892 wurde die Kreisbauinspektion Celle I als reine Hochbauinspektion für die Hochbausachen, die Kreisbauinspektion Celle II dagegen als Wasserbauinspektion für die Wasserbausachen weitergeführt.
Am 26. November 1910 erfolgte die Umbenennung der Kreisbauinspektion Celle I in "Königliches Hochbauamt Celle". Während des Ersten Weltkrieges wurde das Bauamt für besondere Bauausführungen Celle vom Hochbauamt Celle abgetrennt und nach Kriegsende wieder mit diesem vereint. Weitere Umbenennungen erfolgten 1922 ("Preußisches Hochbauamt Celle") und 1933 ("Preußisches Staatshochbauamt Celle"). Nachdem der Landkreis Fallingbostel 1937 an das neu eingerichtete Staatshochbauamt Soltau abgegeben wurde, umfasste der Dienstbezirk des Staatshochbauamts Celle vor Beginn des Zweiten Weltkriegs nur noch den Landkreis Celle.
Stand: Oktober 2015
Zur weiteren Geschichte des Staatshochbauamts Celle nach 1945 siehe das Vorwort zum Bestand Nds. 240 Celle.
Bestandsgeschichte: Der Bestand umfasst bisher zwei Akzessionen. Sämtliche vom Staatshochbauamt bzw. Staatlichem Baumanagement Celle abgegebenen Bauzeichnungen befinden sich in der Kartenabteilung und sind im Mappenfindbuch verzeichnet.
Stand: Mai 2011
Bearbeiter: Christiane Drewes (2011)
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Staatshochbauämter und ihren Vorgängereinrichtungen sowie ihren Aufgaben siehe das Gruppenvorwort zum Tektonikpunkt "Staatshochbauämter" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g556 ).
Als Vorgängereinrichtungen des Staatshochbauamtes Celle finden sich seit Mitte des 18. Jahrhunderts u.a.:
Geschichte des Bestandsbildners: - Militärbaubediente (1743-1851), die mit Bauangelegenheiten im Festungsbau beschäftigt waren;
- Landbaubediente (ab 1764) und Landbaudistrikte (ab 1779);
- das Cellesche Hofbauamt (ab 1773) für das Hofbauwesen.
Im Zuge einer ersten Reform der Bauverwaltung im Königreich Hannover (Aufteilung der bisher 12 auf 16 Landbaudistrikte) wurde 1844 von dem bisherigen Landbaudistrikt Celle der Landbaudistrikt Walsrode abgetrennt, so dass der neue Amtsbezirk nur noch die Stadt Celle sowie die Ämter Beedenbostel, Burgdorf, Burgwedel, Celle, Eicklingen, Fallersleben, Gifhorn, Ilten und Meinersen sowie auftragsweise das Amt Isenhagen umfasste. Infolge einer zweiten Reform 1857 wurden die Bezirke der zuletzt 17 Landbaudistrikte auf 23 Landbaudistrikte neu verteilt. Der Landbaudistrikt Celle wurde in die Distrikte Celle und Gifhorn geteilt und ersterer um den bisherigen Landbaudistrikt Walsrode vergrößert.
1858 wurde der Landbaudistrikt Celle in Landbauinspektion Celle umbenannt. Nach der Auflösung der Landbauinspektion Gifhorn 1863 wurde deren Amtsbezirk der Landbauinspektion Celle zugeschlagen und die Behörde bis 1867 in zwei Distrikte geteilt. Mit der Angleichung der hannoverschen an die preußische Bauverwaltung nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen (1866) wurden die Distrikte der Land-, Wege- und Wasserbauinspektionen im Bereich Celle zusammengelegt und zum 1. April 1871 auf die Kreisbauinspektionen Soltau, Burgdorf, Celle und Gifhorn verteilt. Der Baudistrikt Celle erhielt die Bezeichnung "Königliche Kreisbauinspektion Celle", deren Dienstbezirk auf die Stadt und das Amt Celle reduziert wurde. 1873/1876 entfiel der Bereich der Wegebausachen, der auf die Provinzialwegebauverwaltung überging.
Geschichte des Bestandsbildners: 1877 wurde das bisher von der Kreisbauinspektion Burgdorf betreute Amt Burgwedel der Kreisbauinspektion Celle angegliedert. Im Zuge der Einrichtung der Kreisbauinspektion Celle II durch die Umwandlung der Kreisbauinspektion Walsrode 1889 erhielt die bisherige Kreisbauinspektion Celle die Bezeichnung "Kreisbauinspektion Celle I". Sie bearbeitete im Stadt- und Landkreis Celle und im Kreis Isenhagen die Hochbausachen und im letzteren auch die Wasserbausachen. Aufgrund einer Neuverteilung der Aufgaben im Jahr 1892 wurde die Kreisbauinspektion Celle I als reine Hochbauinspektion für die Hochbausachen, die Kreisbauinspektion Celle II dagegen als Wasserbauinspektion für die Wasserbausachen weitergeführt.
Am 26. November 1910 erfolgte die Umbenennung der Kreisbauinspektion Celle I in "Königliches Hochbauamt Celle". Während des Ersten Weltkrieges wurde das Bauamt für besondere Bauausführungen Celle vom Hochbauamt Celle abgetrennt und nach Kriegsende wieder mit diesem vereint. Weitere Umbenennungen erfolgten 1922 ("Preußisches Hochbauamt Celle") und 1933 ("Preußisches Staatshochbauamt Celle"). Nachdem der Landkreis Fallingbostel 1937 an das neu eingerichtete Staatshochbauamt Soltau abgegeben wurde, umfasste der Dienstbezirk des Staatshochbauamts Celle vor Beginn des Zweiten Weltkriegs nur noch den Landkreis Celle.
Stand: Oktober 2015
Zur weiteren Geschichte des Staatshochbauamts Celle nach 1945 siehe das Vorwort zum Bestand Nds. 240 Celle.
Bestandsgeschichte: Der Bestand umfasst bisher zwei Akzessionen. Sämtliche vom Staatshochbauamt bzw. Staatlichem Baumanagement Celle abgegebenen Bauzeichnungen befinden sich in der Kartenabteilung und sind im Mappenfindbuch verzeichnet.
Stand: Mai 2011
Bearbeiter: Christiane Drewes (2011)
Bearbeiter: Dr. Christian Helbich (2015)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
1,4
Bestand
Literatur: Siehe Gruppenvorwort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ
Hierarchie
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