Der Generalvikar des Markus Sitticus, Kardinalpriesters von der Titelkirche des hl. Georg de Velabro, Bischofs zu Konstanz, teilt dem Dekan und Kämmerer sowie den übrigen Geistlichen des Dekanats Mengen mit, daß Georg Michel, Priester der Diözese Konstanz, eine Präsentationsurkunde auf die Kirche in Magenbuch, die durch den Tod des letzten Inhabers Ulrich Beckh vacant sei und deren Patronatsrecht dem Abt von Salem zukomme, vorgezeigt und um Übertragung der Pfarrei gebeten habe; er trägt den genannten Geistlichen auf, an einem Sonn- oder Festtag, an dem eine größere Menge Volkes in der Kirche anwesend sei, die Präsentation bekanntzumachen und diejenigen, die Rechte an der Pfarrei geltend zu machen hätten, aufzufordern, sich innerhalb 8 Tagen beim geistlichen Gericht zu melden; nach Verlauf dieser Frist werde die Investitur vorgenommen werden
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Der Generalvikar des Markus Sitticus, Kardinalpriesters von der Titelkirche des hl. Georg de Velabro, Bischofs zu Konstanz, teilt dem Dekan und Kämmerer sowie den übrigen Geistlichen des Dekanats Mengen mit, daß Georg Michel, Priester der Diözese Konstanz, eine Präsentationsurkunde auf die Kirche in Magenbuch, die durch den Tod des letzten Inhabers Ulrich Beckh vacant sei und deren Patronatsrecht dem Abt von Salem zukomme, vorgezeigt und um Übertragung der Pfarrei gebeten habe; er trägt den genannten Geistlichen auf, an einem Sonn- oder Festtag, an dem eine größere Menge Volkes in der Kirche anwesend sei, die Präsentation bekanntzumachen und diejenigen, die Rechte an der Pfarrei geltend zu machen hätten, aufzufordern, sich innerhalb 8 Tagen beim geistlichen Gericht zu melden; nach Verlauf dieser Frist werde die Investitur vorgenommen werden
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Nr. 320
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden
Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden >> 1. Urkunden
1569 April 20
Urkunden
Ausstellungsort: Konstanz
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: auf der Rückseite als Oblatensiegel aufgeklebt das Siegel des Generalvikars
Vermerke: Rückvermerk: Exequtae et proclamatae sunt hae litterae prima die may per me Jheronimum Frowendienst, plebanum in Ostrah||auf der Urkunde mehrere Registratur- und Taxvermerke
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Nomine Erasmi Lang, notarii, Christanus Lang substitutus juratus subscripsit
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: auf der Rückseite als Oblatensiegel aufgeklebt das Siegel des Generalvikars
Vermerke: Rückvermerk: Exequtae et proclamatae sunt hae litterae prima die may per me Jheronimum Frowendienst, plebanum in Ostrah||auf der Urkunde mehrere Registratur- und Taxvermerke
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Nomine Erasmi Lang, notarii, Christanus Lang substitutus juratus subscripsit
Beck, Ulrich; Pfarrer zu Magenbuch
Frowendienst, Hieronymus; Pfarrer zu Ostrach
Lang, Christanus; Not. subst.
Lang, Erasmus; Notar
Michel, Georg; Pfarrer zu Magenbuch
Konstanz KN
Magenbuch, Ostrach SIG
Mengen SIG
Ostrach SIG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:50 MESZ
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