Graf Edzard I. von Ostfriesland, vertreten durch den Marschall Claus von Werpe und den Häuptling Folef zu Inn- und Knyphausen, und Hero von Dornum, vertreten durch den Häuptling Ulrich von Werdum und den Landrichter Martinus Ubben in Esens, beenden ihre Streitigkeiten dahingehend, daß ein Rechtsgelehrter ihre gegenseitigen Ansprüche prüfen soll und daß Heros Bruder Ulrich von Dornum nach Erhalt von 1000 Gulden auf seine Erbansprüche verzichten wird. Den beiderseitigen Untertanen wird freier Handelsverkehr zugesagt Zweite Ausfertigung 2 anhängende Siegel erhalten
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Graf Edzard I. von Ostfriesland, vertreten durch den Marschall Claus von Werpe und den Häuptling Folef zu Inn- und Knyphausen, und Hero von Dornum, vertreten durch den Häuptling Ulrich von Werdum und den Landrichter Martinus Ubben in Esens, beenden ihre Streitigkeiten dahingehend, daß ein Rechtsgelehrter ihre gegenseitigen Ansprüche prüfen soll und daß Heros Bruder Ulrich von Dornum nach Erhalt von 1000 Gulden auf seine Erbansprüche verzichten wird. Den beiderseitigen Untertanen wird freier Handelsverkehr zugesagt Zweite Ausfertigung 2 anhängende Siegel erhalten
NLA HA, Rep. 1, Nr. 441
Rep. 1, Nr. 240
Rep. 1 Große Urkundensammlung
Große Urkundensammlung >> 1 Urkundenarchive >> 1.3 Harlinger Archiv >> 1.3.1 Familie Attena
24.09.1511
Verzeichnung
Claus von Werpe, Marschall
Dornum, Hero (Attena) von
Edzard I. von Ostfriesland
Folef zu Inn- und Knyphausen, Häuptling
Martinus Ubben
Ulrich von Dornum
Ulrich von Werdum, Häuptling
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Public Domain Mark 1.0 Universell