Konrad Erman, Magister Artium, Konventherr zu Rot und Pfarrer zu Haisterkirch, bestätigt die Jahrestagsstiftungen des Ulrich Zennbrot von Hüttelkofen, Walter Frei von Osterhofen, Hans Herkel von Iggenau, Martin Lemblin von Haisterkirch, Simon Still und Anna Wild, Witwe des Kaspar Wild. Dafür hat er 180 Pfund Heller in bar erhalten und den halben Hof zu Knezenweil, genannt Glatthansen Gut, gekauft. Abt Johann von Rot ist Zeuge der Abmachung. Die Bedingungen eines jeden Jahrtags werden genau angegeben. Vgl. U 301. Siegler: Abt Johann von Kloster Rot. 1521, Donnerstag in Pfingsten. Orig. Perg. mit Kopie Papier, 1 S. fehlt.
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Konrad Erman, Magister Artium, Konventherr zu Rot und Pfarrer zu Haisterkirch, bestätigt die Jahrestagsstiftungen des Ulrich Zennbrot von Hüttelkofen, Walter Frei von Osterhofen, Hans Herkel von Iggenau, Martin Lemblin von Haisterkirch, Simon Still und Anna Wild, Witwe des Kaspar Wild. Dafür hat er 180 Pfund Heller in bar erhalten und den halben Hof zu Knezenweil, genannt Glatthansen Gut, gekauft. Abt Johann von Rot ist Zeuge der Abmachung. Die Bedingungen eines jeden Jahrtags werden genau angegeben. Vgl. U 301. Siegler: Abt Johann von Kloster Rot. 1521, Donnerstag in Pfingsten. Orig. Perg. mit Kopie Papier, 1 S. fehlt.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 U 302
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 486 Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster
Rot an der Rot, Prämonstratenserkloster >> Urkunden >> VII. Pfarreisachen des Klosters >> 3. Jahrtagsstiftungen
1521 Mai 16
Urkunden
Erman, Konrad; Magister Artium, Konventherr zu Rot, Pfarrer zu Haisterkirch
Frei, Walter, Osterhofen
Glatthans, Knezenweiler
Henkel (Herkel), Hans, Iggenau
Lemblin, Martin, Haisterkirch
Still, Simon
Wild (Wyld), Kaspar, Haidgau
Wild, Anna, Witwe des Kaspar Wild
Zennbrot, Ulrich, Hittelkofen
Haisterkirch : Bad Waldsee RV
Hittelkofen : Haisterkirch, Bad Waldsee RV
Iggenau : Dietmanns, Bad Wurzach RV
Knetzenweiler : Unterschwarzach, Bad Wurzach RV
Osterhofen : Haisterkirch, Bad Waldsee RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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