47/7 [fol. 241]: 1774 Februar 7 (Senatsprotokoll)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 55
Enthält: Anwesend: Prorektor Sartorius, Kanzler Reuss, Jaeger, Cotta, Tafinger, Hoffmann jun., Kapff, Harpprecht, Sigwart, Uhland, Kies, Schott, Baur, Ploucquet. Accessit: Cotta, Hoffmann sen.; Pro notitia: [UAT 47/7, Bl. 241]; Siegelbenutzung: a. für verschiedene Angelegenheiten an den Herzog.; b. für die Antwort des Senats an den Magistrat wegen der Hauptwache.; c. für die Kloster-Obligation des jungen Gmelin.; d. für Reversalien nach Kilchberg wegen des verunglückten Stud. Völcker.; Vernehmung ad protokollum der in Gesellschaft des Stud. Völcker gewesenen Studenten. Überführung der Leiche nach Kilchberg und Begräbnis. [UAT 47/7, Bl. 241]; 1.) Schreiben der Univ. an die Mutter des Stud. Völcker. Untersuchung des Falles im Collegium Decanorum. [UAT 47/7, Bl. 241]; 2.) Oratio natalitia in honorem serenissimi von Brastberger, Aushängung eines Programms. [UAT 47/7, Bl. 241']; 3.) Reichung von jeweils 2fl an die ältesten Pauperes Sonntag, Zeuner und Württemberger aus dem Stipendium Wolffio-Siberianum. (Prof. Kapff, Administrator). [UAT 47/7, Bl. 242]; 4.) Reichung eines Gratials von 1fl an Christoph Krauß, Weingärtner. [UAT 47/7, Bl. 242]; 5.) Reichung von 2fl an Johann Georg Kirschmann, Zeugmacher. (Specialis Weinland). [UAT 47/7, Bl. 242]; 6.) Reichung von 5fl an die ledige Tochter der verstorbenen Renovatorin Rauch. [UAT 47/7, Bl. 242]; 7.) Reichung von 3fl ausser dem wöchentlichen Genuss von 36x aus dem Lazarett an die Buchbinderin Gottschick als Beitrag zum Hauszins. [UAT 47/7, Bl. 242]; 8.) Wahl des Buchbinders Eisenbach zum Viermeister durch die Buchbinder. [UAT 47/7, Bl. 242]; 9.) Inspektion des Hauses der Philosophischen Fakultät durch Prof. Cotta, Supremus Deputatus, unter Zuziehung von Handwerksleuten und Prof. Tafinger als Deputatus. Anfertigung eines KOstenvoranschlags. [UAT 47/7, Bl. 242]; 10.) Meldung des Nözel, des Scribenten Rümmelin sowie des Scribenten Guntzenhäuser aus Hedelfingen bei der Univ.-Registratur. Annahme des Guntzenhäuser auf ein Zeugnis des Stud. Hack. [UAT 47/7, Bl. 242']; 12.) Bewilligung eines Nachlasses als Brandsteuer und Almosen für Georg Balthas Rayser zu Renningen, Zehntbeständer, wegen Brand- und Wetterschadens. [UAT 47/7, Bl. 242']; 13.) Bitte der Fruchtbeständer zu Ringingen, Pappelau, Kr. Ulm, Steinenfeld, Gde. Ringingen, Kr. Ehingen, Engerstall (?) und Küsterey (?) um Nachlass wegen Wetterschadens. [UAT 47/7, Bl. 242']; 14.) Gewährung eines Nachlasses für die Witwe des Küfers Preusch zu Weilimdorf. [UAT 47/7, Bl. 243]
Akte
Acta Senatus, Bd. 55
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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