Gottfried Kneschke verkauft seinem Bruder Hans Kneschke für 100 Mark eine Scheune auf der Steingasse, gelegen zwischen der Scheune des Bürgermeisters Caspar Zeidler und dem Garten des Schulrektors Johann Theil. Für den Käufer bürgen Georg Bielack (George Bielack) und Hans Wendschuch (Wentschuch), für den Verkäufer bürgen die Erben des verstorbenen Vaters. In drei Nachträgen vom 19. Juli 1664, 6. April 1665 und 29. September 1665 bestätigt Gottfried Knescke, Raten des Kaufpreises erhalten zu haben. Eine nachträgliche Aufschrift vermerkt, dass der Vertrag am 8. Juni 1667 eingegangen ist.