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Klage auf Herausgabe aller Fideikommißgüter an die Kläger als Erben des Fideikommisses, den die Gräfin Anna Isabella von Limburg, Bronckhorst und Styrum, verwitwete Gräfin von Bentheim und nachmalig verheiratete Gräfin von Oxenstierna (Ochsenstirn), durch ihr Testament von 1722 eingerichtet hatte, nach dem Tod des Joseph Ernst Damian Maximilian Philibert von Virmond (gest. 7. April 1730, 23 Jahre alt), des einzigen Enkels der Fideikommißstifterin. Zum Hintergrund des Streitgegenstands vgl. RKG 3432 (L 496/1831). Das RKG verkündet am 7. März 1755 ein Immissionsurteil zugunsten der Kläger und am 4. Nov. 1767 das entsprechende Vollstreckungsmandat an den Erzbischofvon Köln.
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Klage auf Herausgabe aller Fideikommißgüter an die Kläger als Erben des Fideikommisses, den die Gräfin Anna Isabella von Limburg, Bronckhorst und Styrum, verwitwete Gräfin von Bentheim und nachmalig verheiratete Gräfin von Oxenstierna (Ochsenstirn), durch ihr Testament von 1722 eingerichtet hatte, nach dem Tod des Joseph Ernst Damian Maximilian Philibert von Virmond (gest. 7. April 1730, 23 Jahre alt), des einzigen Enkels der Fideikommißstifterin. Zum Hintergrund des Streitgegenstands vgl. RKG 3432 (L 496/1831). Das RKG verkündet am 7. März 1755 ein Immissionsurteil zugunsten der Kläger und am 4. Nov. 1767 das entsprechende Vollstreckungsmandat an den Erzbischofvon Köln.
Klage auf Herausgabe aller Fideikommißgüter an die Kläger als Erben des Fideikommisses, den die Gräfin Anna Isabella von Limburg, Bronckhorst und Styrum, verwitwete Gräfin von Bentheim und nachmalig verheiratete Gräfin von Oxenstierna (Ochsenstirn), durch ihr Testament von 1722 eingerichtet hatte, nach dem Tod des Joseph Ernst Damian Maximilian Philibert von Virmond (gest. 7. April 1730, 23 Jahre alt), des einzigen Enkels der Fideikommißstifterin. Zum Hintergrund des Streitgegenstands vgl. RKG 3432 (L 496/1831). Das RKG verkündet am 7. März 1755 ein Immissionsurteil zugunsten der Kläger und am 4. Nov. 1767 das entsprechende Vollstreckungsmandat an den Erzbischofvon Köln.
AA 0627 Reichskammergericht, Teil V: I-L
Reichskammergericht, Teil V: I-L >> 3. Buchstabe L
1731 - 1804 (1722 - 1781)
Enthaeltvermerke: Kläger: Graf Otto Ernst von Limburg, Bronckhorst, Styrum zu Gemen, Erbkämmerer des Herzogtums Geldern und der Grafschaft Zutphen, Erbmarschall von Flandern, kaiserl. Kämmerer und Obristlieutenant zu Pferd, später (1736) Feldmarschall-Leutnant, Obrist über ein Dragonerregiment, und Konsorten: sein Sohn Graf Friedrich Karl von Limburg und Styrum, Rittmeister im Kürassierregiment des Generalfeldmarschalls, GrafKarl von Limburg und Styrum zu Simonthurm in Ungarn (verheiratet mit Maria Anna Vögl, Tochter eines Bindermeisters zu Mödling bei Wien), NN. Graf von Limburg, Bronckhorst und Styrum zu Illereichen (Illreichheim) und Graf Hermann Friedrich von Bentheim, seit 1752 Graf Alexander Sigismund von Styrum zu Wien, Sohn des Grafen Maximilian Wilhelm von Limburg und Styrum zu Illereichen, des jüngeren Bruders der Fideikommißstifterin, seit 1753 Graf Ferdinand von Limburg und Styrum, kurtrier. Kämmerer, Bruder des Alexander Sigismund von Limburg und Styrum Beklagter: Graf Ambrosius Franziskus Friedrich Christian Adalbertus von Virmond zu Neersen und Bonn, kurköln. Hofratspräsident zu Bonn, später RKG-Präsident, seit 1751 Gräfin M. E. von Nesselrode, verwitwete Gräfin von Virmond, seit 1753 A. C. von Bentinck und Franz Niklas Hubert von Eynatten als Vormünder der Minderjährigen von Spies zu Maubach, Freiherr Franz Karl von Reuschenberg zu Selikum, Maria Adolphina von Forstmeister zu Gelnhausen, geb. von Reuschenberg zu Setterich Prokuratoren (Kl.): Lic. Johann Konrad M. J. Heeser iunior 1731 - Subst.: Dr. Johann Heinrich Dietz - Subst.: Lic. Johann Franz Wolff 1732 - Dr. Ludwig Philipp Meckel 1736 - Subst.: Lic. Johann Wilhelm Weylach - Subst.: Lic. Johann Franz Wolff 1752 - Dr. Johann Paul Besserer 1753 - Dr. Johann Hermann Scheurer 1762 - Subst.: Dr. Konrad Gordian Seuter - Lic. Johann Franz Wolff 1764 - Subst.: Lic. J. J. Flach - Lic. Johann Joseph Flach 1780 - Subst.: Dr. Johann Philipp Gottfried von Gülich - Lic. Heinrich Joseph Brach 1781 - Subst.: Lic. Johann Georg Karl Vergenius Prokuratoren (Bekl.): Lic. Johann Melchior Deuren 1731 - Subst.: Lic. Johann Konrad Helffrich - Dr. Johann Albert Ruland [1749] 1750 - Subst.: Lic. F. A. W. Helffrich 1753 - Lic. Simon Henrich Gondela [1748] 1753 - Subst.: Lic. Gotthard Johann Hert - Lic. Johann Jakob Loskant [1750] 1753 - Subst.: Lic. Cäsar Scheurer - Dr. Franz Philipp Felix Greß (für ErzbischofMaximilian Friedrich von Köln) [1764] 1769 - Subst.: Dr. Johann Wilhelm Mainone Prozeßart: Citationis ad videndum se declarari haeredes fideicommissarios et respective condemnari ad restitutionem bonorum fideicommissariorum, fructuum perceptorum et percipiendorum, omnis causae damni et interesse, nunc (1755) mandati de exequendo, nunc (1767) decernendo transcript. mandati de exequendo sine clausula Instanzen: RKG 1731 - 1804 (1722 - 1781) Beweismittel: Testament der Anna Isabella von Limburg, Bronckhorst und Styrum von 1722 (Q 6, Q 32). Botenlohnscheine (Q 14, Q 54). Auszug aus der gräfl.-bentheimischen Gerichts- und Landordnung betr. zweite Ehe und Vormünder (Q 55). Ausgabenabrechnung des Klägers Otto Ernst von Limburg- Styrum (Q 58). Genealogie des Grafen Maximilian Wilhelm von Limburg und Styrum zu Illereichen, des jüngeren Bruders der Anna Isabella von Limburg, Bronckhorst und Styrum (Q 77). Testament der Gräfin Maria Anna von Reichberg und Rothenlöwen (gest. 1738), Witwe des Maximilian Wilhelm von Limburg und Styrum zu Illereichen (gest. 1728), von 1736 (Q 104). Exekutionsmandat an den Erzbischof von Köln 1767 mit zahlreichen RKG - Urteilen (Q 113). Inventare des unbeweglichen Vermögens in der Stadt Köln, im Erzstift Köln, im Geldrischen, in der Grafschaft Bentheim (Q 120, Q 126). Originales Inventar der Hinterlassenschaft der Anna Isabella von Limburg, Bronckhorst und Styrum von 1723 (Q 43). Originales Testament der Eleonora Magdalena Wilhelmina Bernhardina von Bentheim von 1727, einzige Tochter der Anna Isabella von Limburg, Bronckhorst und Styrum und Gattin des Ambrosius Franziskus Friedrich Christian von Virmond zu Neersen (Q 74). Originaler Vergleich von 1739 zwischen den Grafen von Limburg-Styrum und dem Grafen von Virmond (Q 88). Protokoll der Immissionskommission von 1770 (Q 130). Beschreibung: 4 Bde., 19,5 cm; Bd. I: 2 cm, 77 Bl., gebunden, Prot.; Bd. II: 5,5 cm, Bl. 1 - 387, gebunden, Q 2 - 30, 32 - 42, 44 - 68, es fehlen Q 1* und 31; Bd. III: 4,5 cm, Bl. 388 - 660, gebunden, Q 69 - 73, 75 - 87, 89 - 96, 98 - 128, es fehlt Q 97; Bd. IV: 7,5 cm, 240 Bl., lose, Q 43, 74, 88, 129 - 143, 1 Beilage prod. 9. Juli 1738, 17 Beilagen prod. 23. April 1777, 6 Beilagen von 1778 (darunter Inventare über die bewegliche und unbewegliche Hinterlassenschaft).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.