Graf Adolf von Bentheim-Tecklenburg kauft von der Witwe Magdalena von Ledebur, geb. von Dincklage, und ihren Söhnen Dietrich, Hans Wilhelm und Kaspar bestimme Lehen gegen eine jährliche Rente von 1.000 Reichstalern zurück und leiht sich bei diesen eine Summe von 2.000 Reichstalern. Am Oster Abendt dem Dritten Tag der Monatt Aprilis, Im Jahr nach Christi Vnsers Herrn Gnadenreichen Geburtt, Alß man Zahlte Tausentt Sechßhundertt unndt Dreittzehenn;. drei Siegel an Pergamentstreifen anhängend fehlen. Rückseite: Johann Wilhelm von Ledebur bestätigt, dass ihm der Erbgesessene Heinrich Schade von den 2.000 Reichstalern, die ihm Graf Adolf von Bentheim-Tecklenburg schuldet, 410 erstattet habe. uffen dienstag in den heiligen Ostern, Im Jahre nach Jesu Christi gepurt tausend, sechhundert vnd drei vnd zwantzigk;. Unterschrift (kein Siegel)
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Graf Adolf von Bentheim-Tecklenburg kauft von der Witwe Magdalena von Ledebur, geb. von Dincklage, und ihren Söhnen Dietrich, Hans Wilhelm und Kaspar bestimme Lehen gegen eine jährliche Rente von 1.000 Reichstalern zurück und leiht sich bei diesen eine Summe von 2.000 Reichstalern. Am Oster Abendt dem Dritten Tag der Monatt Aprilis, Im Jahr nach Christi Vnsers Herrn Gnadenreichen Geburtt, Alß man Zahlte Tausentt Sechßhundertt unndt Dreittzehenn;. drei Siegel an Pergamentstreifen anhängend fehlen. Rückseite: Johann Wilhelm von Ledebur bestätigt, dass ihm der Erbgesessene Heinrich Schade von den 2.000 Reichstalern, die ihm Graf Adolf von Bentheim-Tecklenburg schuldet, 410 erstattet habe. uffen dienstag in den heiligen Ostern, Im Jahre nach Jesu Christi gepurt tausend, sechhundert vnd drei vnd zwantzigk;. Unterschrift (kein Siegel)
VII. HA, Allg. Urkundensammlung Nr. 907
VII. HA Urkunden
Urkunden >> D. Fremde Urkunden >> D.07 Städte, Länder, Territorien R-Z >> D.07.13 Tecklenburg
1613 April 3., 1623 April 18. (?)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:39 MESZ