Kläger: Jacob Kruse, Bürger zu Wilster, Beklagter: Ameling von Lengerke und Valentin Suhm, Bürgermeister zu Kiel, für sich und die anderen Richter des Vierstädtegerichts, Prozessvertreter: Dr. Johann Philipp Hirter, Dr. Johann Melchior Reinhardt, Dr. Christoph Stauber, Streitgegenstand: Vollstreckung eines Urteils in dem Streit zwischen Jacob und Hans Kruse um ein Haus in Wilster
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Kläger: Jacob Kruse, Bürger zu Wilster, Beklagter: Ameling von Lengerke und Valentin Suhm, Bürgermeister zu Kiel, für sich und die anderen Richter des Vierstädtegerichts, Prozessvertreter: Dr. Johann Philipp Hirter, Dr. Johann Melchior Reinhardt, Dr. Christoph Stauber, Streitgegenstand: Vollstreckung eines Urteils in dem Streit zwischen Jacob und Hans Kruse um ein Haus in Wilster
LASH, Abt. 390 Nr. 191
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1610-1618
Enthält: RKG 1610-1618; Gutachterliche Äußerung des Notars Albert Westedt zu Kiel 1610 (Q 16); Supplik des Jacob Kruse wegen Bezahlung der Aufenthaltskosten zu Speyer aus dem Armensäckel des RKG
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 190, 192
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:53 MEZ