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Elsaß-Lothringen: Angliederung an einzelne Bundesstaaten, Umwandlung zu einem Bundesstaat
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 a Staatsministerium
Staatsministerium >> P Elsass-Lothringen
(1917) Mai - Oktober 1918, 1924 - 1926
Enthält u.a.: Ferngespräche des Ministerpräsidenten Dr. von Weizsäcker mit dem Militärbevollmächtigten, General von Grävenitz, am 13.05.1918 betr. die elsässisch-lothringische Frage und die polnische Thronfrage, d.h. Annahme der polnischen Krone durch Herzog Albrecht von Württemberg oder dessen Söhne Qu. 267; Auszug aus einem Bericht über eine Versammlung von Industriellen aus Lothringen am 14.10.1917 in Metz Qu. 268; Schreiben von Prof. Dr. Manfred Eimer, Straßburg, an Ministerpräsident Dr.von Weizsäcker über Anregungen von Altdeutschen in Elsaß-Lothringen vom 16.05.1918 Qu. 271; Bericht des Württ. Militärbevollmächtigten, General von Graevenitz, vom 18.06.1918 über die württ.- elsässische Frage in ihrer Entwicklung während des Krieges nach militärischen Gesichtspunkten Qu. 291; Verlustlisten der deutschen Armee, Stand: 1. Mai, 1.Juni, 1. Juli und 1. September 1918 Qu. 313; Besprechung des Reichskanzlers Prinz Max von Baden mit den stimmführenden Bevollmächtigten zum Bundesrat am 05.10.1918 über die Bildung eines autonomen Bundesstaats Elsaß-Lothringen Qu. 323; Zeitungsausschnitte aus den Jahren 1924 - 1926 über die Verhältnisse in Elsaß-Lothringen Qu. 324
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.