Stiftung von Moers, hier Marhof, v.a. Frage der landständischen Steuerpflicht
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AEK, Priesterseminar I, Ohne Signatur
AEK, Priesterseminar I Priesterseminar 1
Priesterseminar 1 >> 1.3.3.3. Besitzungen A-Z
1657-1792
Enthält: - Auseinandersetzung mit dem Magistrat von Köln und dem Vor- stand des Armenhauses von Melaten wegen der Frage der Steuer- pflicht und Erbpacht, 1770-1773- Quittungen des Verwalters der Armen von Melaten über Zahlung der jährlichen Erbpacht von 8 Malter Korn durch den Halbwinner auf dem Marhof, Johann Rolshoven, 1756-1758- Bescheinigung über verdorbene Ernte auf dem Marhof und Be- rechnung der Pachtkürzung, 1786- Gutachtliche Aufstellung über Gebäudeschäden am Marhof und Kostenaufstellung für notwendige Reparatur, 1787-1789- Notizen über die Situation des gesamten Grundbesitzes, ca. 1790- Vergleich mit dem Magistrat wegen des Marhofes, v.a. Kornpacht und Abgrenzung der Ländereien, 1791- Pachterneuerungsformular für die Eheleute Sand zu Lind, 1791- Vergleich zwischen dem kölnischen Zucht- und Arbeitshaus Mela- ten und dem Priesterseminar wegen der Grenzen des Marhofes, 1792- Urkunden, Akten und Quittungen wegen der Mühlen zu Melaten und Deckstein mit vorgeheftetem Inhaltsverzeichnis, 1657-1726- Pachtbrief des Pächters des Galgenackers für den neuen Pacht- herrn v. Moers, 1763 auch: - Karte von Melaten: Galgenacker und Abrechnungen wegen des Galgenackers (Notizen), 1702
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:15 MEZ