Klage (vor dem Ratsgericht) in der Streitsache der hinterlassenen Kinder (Henrich und Ida) des + Hermann Storm(b)s Vormünder (Ratsherr Johann Warendorf, Aldermann Henrich Egber(t)s und Henrich Holthauß) (vertreten durch Hermann Alexander Hülsouw (Hülsow), Lambert zum Laele und zuletzt durch den Prokurator Albert (Albrecht) von Grülich) ./. den Stiefvater der Kinder, den Schneider Engelbert Vogell aus Münster (mit dem sich die + Mutter der hinterlassenen Kinder wiederverheiratete) (vertreten durch M. Hermann Korthauß und zuletzt durch den Prok. Gonradt von der Wieck). wegen des Nachlasses (Patrimonialquote) ihrer + Eltern. Die Akte ist nicht mehr vollständig. Der Ausgang des Streites daher nicht ersichtlich.
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Klage (vor dem Ratsgericht) in der Streitsache der hinterlassenen Kinder (Henrich und Ida) des + Hermann Storm(b)s Vormünder (Ratsherr Johann Warendorf, Aldermann Henrich Egber(t)s und Henrich Holthauß) (vertreten durch Hermann Alexander Hülsouw (Hülsow), Lambert zum Laele und zuletzt durch den Prokurator Albert (Albrecht) von Grülich) ./. den Stiefvater der Kinder, den Schneider Engelbert Vogell aus Münster (mit dem sich die + Mutter der hinterlassenen Kinder wiederverheiratete) (vertreten durch M. Hermann Korthauß und zuletzt durch den Prok. Gonradt von der Wieck). wegen des Nachlasses (Patrimonialquote) ihrer + Eltern. Die Akte ist nicht mehr vollständig. Der Ausgang des Streites daher nicht ersichtlich.
B-Acta jud, 689
B-Acta jud Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten)
Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten) >> 1501-1600
1587 - 1598
Enthält: Die Akten des Diskussionsverfahrens vor dem Offizialatsgericht von 1581 wurden beigezogen. 1580 wurde von Notar Abraham Redeker im Beisein von Ratsherr Johann Warendorp, M. Henrich Egbertz und Henrich Holthauß (den oben genannten Vormündern) ein Inventar erstellt. Der Vorgang endet mit der Vernehmung der Zeugin Engela Neuhauß, Frau des Peter Neuhaus auf dem Lappenbrinck, Ksp. St. Martini, (52 Jahre alt) im Jahre 1598, die früher Magd bei Storms war.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ