Gesandtschaftsberichte nebst Varia, Bd. 6
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10724 Sächsische Gesandtschaft für Frankreich, Paris, Nr. 036 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10724 Sächsische Gesandtschaft für Frankreich, Paris
10724 Sächsische Gesandtschaft für Frankreich, Paris >> 2 Diplomatischer Schriftverkehr >> 2.2 Ministerialdepeschen und Gesandtschaftsberichte
(1849-1852) 1853
Enthält u. a.: Konvolut von 108 Berichten in französischer Sprache.- Diverse Korrespondenz mit den sächsischen Gesandtschaften in Madrid, Sankt Petersburg, Leipzig und Berlin.- Verschiedener diplomatischer Schriftverkehr mit dem sächsischen Gesandten in Paris, Albin von Seebach.- Tabellarische Geschäftsübersicht des Jahres 1853.- Passregister von Juli 1851 bis Juli 1852.- Anerbieten des Paul Rousseau wegen Überlassung des Geheimnisses einer neu erfundenen Entsilberungsmethode an die königlich-sächsische Regierung.- Konvolut von Schreiben hinsichtlich des sächsischen Landtags, einschließlich gedruckter Reden König Friedrich Augusts II. und Vorträgen der Staatsminister sowie Zeitungsausschnitten aus dem "Dresdner Journal".- Angelegenheiten des französischen Kaiserhauses ["Maison de l'Empereur"].- Kanzleinoten.- Beschwerde des österreichischen Generalkonsuls Baron von Rothschild in Paris über das sächsische Grenzzollamt Bodenbach bei Thurn (mit weiterem Schriftverkehr).- Bericht des Eugène Rendu über deutsche Volksschulen an das französische Unterrichtsministerium.- Beförderungen des in Paris residierenden Gesandtschaftspersonals.- Schriftwechsel bezüglich einer arabischen Handschrift aus der französischen Nationalbibliothek.- Ordensangelegenheiten.- Personenbezogene Unterlagen zu Julie Garnier, François de Kincel, Hermann Reppel, Richard Otto Spazier, Johann Gottlob Gärtner, Johann Kühne, Gustav Pönicke [auch Poenicke], E. M. Oettinger und Catherine Coche.- Gerichtsstreit zwischen Marine Achilles, geb. Kleeberg und H. C. Bury.- Gesuche von Privatpersonen nach Dresden.- Konvolut unsortierter Dokumente unterschiedlichen Inhalts.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:01 MEZ
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