Rechnung 1563/64
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Bd 48
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1563-1564
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Ausgaben für (kunst-)handwerkliche Erzeugnisse:
- an Menhart Hohemuth, Spießmacher zu Bulach, 199 fl. 44 kr. für 479 Rennspieße, das Stück zu 4 Batzen (fol. 373r), 80 fl. 40 kr. für 225 Reitspieße, 90 Turnierstangen und 100 Stangen für Feuerwaffenzubehör (fol. 435v);
- an Johann Röhrach, Rentkammerrat, und Aberlin Tretsch, Baumeister, 4232 fl. 51 1/2 kr. für Ausgaben, den Bau in Pfullingen (d.h. Schloss Pfullingen) betreffend (fol. 407r), 3629 fl. an dieselben wegen des Baus zu Steinhilben (fol. 409r);
- an Hans Raiser, Goldschmied zu Augsburg, 2128 fl. 40 kr. für Ketten, Kleinodien und Ringe, die "deren von Baiern" und anderen geschenkt wurden (fol. 426v);
- an Michael Tauer, Faktor der Eisenschmieden, 48 fl. 50 kr. für zehn lange Büchsen mit Zubehör, die er auf Befehl in Augsburg anfertigen ließ (fol. 426v);
- an Veit Pommer, Straßburg, 99 fl. 30 kr. für ein Trinkgeschirr mit Deckel und Futter, das der Magdalena von Talheim zu ihrer Hochzeit geschenkt wurde (fol. 427r);
- an Joachim Bernhard, Buchbinder zu Heidelberg, 40 fl. für einen Prachteinband der Werke Gessners mit Samt und Vergoldung (fol. 427r);
- an Hans Heiß, Malergeselle, 149 fl. 30 kr. für die Bemalung von zwei "hangenden wegen" (fol. 427r);
- an Meister Hans Raisser, Goldschmied zu Augsburg, 1839 fl. 22 kr. für 256 Mark 11 Lot 2 Pfennig Silber (nach Kölner Maß), die Mark für 10 fl. 12 kr. (sic), sowie für 3 Mark 4 Lot 3 q. 3 d. Scheidgeld im Wert von 222 1/2 Dukaten, die er für die Herstellung von Silbergeschirr erhalten hat, sowie 71 Mark Silber gemäß der Abrechnung (fol. 427v); außerdem 42 fl. 36 kr. Unkostenerstattung für den Transport seines Silbergeschirrs (fol. 453r), 43 fl. 8 kr. dito (fol. 453v), 13 fl. 2 kr. dito (fol. 460r);
- an Wolf Ramser von Gmünd, der Herzog Christoph zwei Rehköpflein und zehn Gemsengehörne verehrt hat, 5 fl. 45 kr. (fol. 427v), 6 fl. um sechs Gemsengehörne auf geschnitzte Köpfe zu montieren (fol. 433r);
- an Sebastian (Scherding?), Goldschmied, 70 fl. 16 kr. für Silberbesteck und anderes (vol. 427v); an "Basti Goldschmied" 59 fl. 55 kr. für die Reparatur von Silbergeschirr (fol. 433v);
- an die Herzogin (Anna Maria) 240 fl. 44 kr. für dargeliehene Ringe und andere Dinge, die zu Neuburg verschenkt wurden (fol. 428r);
- an Salomon Taubenhauer 6 fl. 48 kr. für Seidenfarben (fol. 433r);
- an Hans Schlosser und Stoffel Kupferschmied 14 fl. 10 1/2 kr. für zwei Heerpauken (fol. 433v);
- an Peter Kantengießer 114 1/2 fl. für "168 zin", 10 Zinnflaschen und Zinnkacheln (fol. 434r);
- an Sebastian (Huttenloch?), Seidensticker 34 fl. 50 kr. für allerlei Seiden- und Wollfarben (fol. 434r);
- an Jakob Woller, Bildhauer in Tübingen, 32 fl., um neun Löwen am Wagen der Herzogin (Anna Maria) anzubringen (fol. 434r);
- an Bartlin Hetz, Goldschläger zu Ulm, 187 1/2 fl. für 25 Buch doppeltes Feingold, das Buch zu 7 1/2 fl. (fol. 434r);
- an Jakob Mayer, Schlosser, 1 fl. 12 kr. für das Beschlagen einer Pulverflasche (fol. 434v);
- an Marx Fuchs, Büchsenschmied von Weil der Stadt, 28 fl. für 11 lange Rohre (fol. 435r);
- an den Büchsenschmied zu Esslingen 34 fl. 20 kr. für sechs Pirschbüchsen (fol. 435v);
- an Baltes Kretzmaier, Schreiner, 12 fl. 12 kr. für einen Kasten und "habel", "über ein hangenden wagen zu machen" (fol. 435v);
- an Josias Fillmaurer, Maler, 8 fl. 8 kr. für das naturgetreue Malen des Tiergartens und des Elefanten (fol. 435v);
- an Ulrich Iselin von Esslingen 29 fl. 40 kr. für das Schäften von 16 langen und kurzen Pirschbüchsen (fol. 436r);
- an Meister Hans Armbruster 8 fl. 50 kr. für Flickarbeiten an "Steheln" (fol. 436r); - an Stoffel Schreiner 40 kr. für ein Trühlein zu den Löwensteinischen Sachen (fol. 436r);
- an Ahasver Allinga 8 fl. für "ein Corpus Iuris und Dictionarium" für Herzog Eberhard (fol. 488v).
Ausgaben für (kunst-)handwerkliche Erzeugnisse:
- an Menhart Hohemuth, Spießmacher zu Bulach, 199 fl. 44 kr. für 479 Rennspieße, das Stück zu 4 Batzen (fol. 373r), 80 fl. 40 kr. für 225 Reitspieße, 90 Turnierstangen und 100 Stangen für Feuerwaffenzubehör (fol. 435v);
- an Johann Röhrach, Rentkammerrat, und Aberlin Tretsch, Baumeister, 4232 fl. 51 1/2 kr. für Ausgaben, den Bau in Pfullingen (d.h. Schloss Pfullingen) betreffend (fol. 407r), 3629 fl. an dieselben wegen des Baus zu Steinhilben (fol. 409r);
- an Hans Raiser, Goldschmied zu Augsburg, 2128 fl. 40 kr. für Ketten, Kleinodien und Ringe, die "deren von Baiern" und anderen geschenkt wurden (fol. 426v);
- an Michael Tauer, Faktor der Eisenschmieden, 48 fl. 50 kr. für zehn lange Büchsen mit Zubehör, die er auf Befehl in Augsburg anfertigen ließ (fol. 426v);
- an Veit Pommer, Straßburg, 99 fl. 30 kr. für ein Trinkgeschirr mit Deckel und Futter, das der Magdalena von Talheim zu ihrer Hochzeit geschenkt wurde (fol. 427r);
- an Joachim Bernhard, Buchbinder zu Heidelberg, 40 fl. für einen Prachteinband der Werke Gessners mit Samt und Vergoldung (fol. 427r);
- an Hans Heiß, Malergeselle, 149 fl. 30 kr. für die Bemalung von zwei "hangenden wegen" (fol. 427r);
- an Meister Hans Raisser, Goldschmied zu Augsburg, 1839 fl. 22 kr. für 256 Mark 11 Lot 2 Pfennig Silber (nach Kölner Maß), die Mark für 10 fl. 12 kr. (sic), sowie für 3 Mark 4 Lot 3 q. 3 d. Scheidgeld im Wert von 222 1/2 Dukaten, die er für die Herstellung von Silbergeschirr erhalten hat, sowie 71 Mark Silber gemäß der Abrechnung (fol. 427v); außerdem 42 fl. 36 kr. Unkostenerstattung für den Transport seines Silbergeschirrs (fol. 453r), 43 fl. 8 kr. dito (fol. 453v), 13 fl. 2 kr. dito (fol. 460r);
- an Wolf Ramser von Gmünd, der Herzog Christoph zwei Rehköpflein und zehn Gemsengehörne verehrt hat, 5 fl. 45 kr. (fol. 427v), 6 fl. um sechs Gemsengehörne auf geschnitzte Köpfe zu montieren (fol. 433r);
- an Sebastian (Scherding?), Goldschmied, 70 fl. 16 kr. für Silberbesteck und anderes (vol. 427v); an "Basti Goldschmied" 59 fl. 55 kr. für die Reparatur von Silbergeschirr (fol. 433v);
- an die Herzogin (Anna Maria) 240 fl. 44 kr. für dargeliehene Ringe und andere Dinge, die zu Neuburg verschenkt wurden (fol. 428r);
- an Salomon Taubenhauer 6 fl. 48 kr. für Seidenfarben (fol. 433r);
- an Hans Schlosser und Stoffel Kupferschmied 14 fl. 10 1/2 kr. für zwei Heerpauken (fol. 433v);
- an Peter Kantengießer 114 1/2 fl. für "168 zin", 10 Zinnflaschen und Zinnkacheln (fol. 434r);
- an Sebastian (Huttenloch?), Seidensticker 34 fl. 50 kr. für allerlei Seiden- und Wollfarben (fol. 434r);
- an Jakob Woller, Bildhauer in Tübingen, 32 fl., um neun Löwen am Wagen der Herzogin (Anna Maria) anzubringen (fol. 434r);
- an Bartlin Hetz, Goldschläger zu Ulm, 187 1/2 fl. für 25 Buch doppeltes Feingold, das Buch zu 7 1/2 fl. (fol. 434r);
- an Jakob Mayer, Schlosser, 1 fl. 12 kr. für das Beschlagen einer Pulverflasche (fol. 434v);
- an Marx Fuchs, Büchsenschmied von Weil der Stadt, 28 fl. für 11 lange Rohre (fol. 435r);
- an den Büchsenschmied zu Esslingen 34 fl. 20 kr. für sechs Pirschbüchsen (fol. 435v);
- an Baltes Kretzmaier, Schreiner, 12 fl. 12 kr. für einen Kasten und "habel", "über ein hangenden wagen zu machen" (fol. 435v);
- an Josias Fillmaurer, Maler, 8 fl. 8 kr. für das naturgetreue Malen des Tiergartens und des Elefanten (fol. 435v);
- an Ulrich Iselin von Esslingen 29 fl. 40 kr. für das Schäften von 16 langen und kurzen Pirschbüchsen (fol. 436r);
- an Meister Hans Armbruster 8 fl. 50 kr. für Flickarbeiten an "Steheln" (fol. 436r); - an Stoffel Schreiner 40 kr. für ein Trühlein zu den Löwensteinischen Sachen (fol. 436r);
- an Ahasver Allinga 8 fl. für "ein Corpus Iuris und Dictionarium" für Herzog Eberhard (fol. 488v).
494 Bl., 4 Bl., 4 Bl.
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Schreiber/Renovator/Rechner: Nikolaus (Claus) Fehleisen, Hans Ulrich Neuffer
Normformat: Folio
Schreiber/Renovator/Rechner: Nikolaus (Claus) Fehleisen, Hans Ulrich Neuffer
Normformat: Folio
Bernhard, Joachim; Buchbinder, Heidelberg
Fehleisen, Nikolaus; Landschreiber
Fuchs, Markus; Büchsenschmied, Weil der Stadt
Füllmaurer, Jesaja; Maler
Hetz, Bartholomäus; Goldschmied
Hohmut, Meinrad; Spießmacher, Bulach
Iselin, Ulrich; Esslingen
Kantengießer, Peter; Stuttgart
Kretzmaier, Baltes; Schreiner
Neuffer, Hans Ulrich; Schreiber
Pommer, Veit; Goldschmied, Straßburg
Raiser, Johann; Goldschmied, Augsburg
Ramser, Wolf; Gmünd
Röhrach, Johann; Rentkammerrat, Untervogt
Talheim, Magdalena von
Taubenhauer, Salomon; Seidensticker, Stuttgart
Tauer, Michael; Faktor der Eisenschmieden
Waller, Jakob; Bildhauer, Tübingen
Augsburg A; Goldschmiede
Bulach = Neubulach CW
Pfullingen RT; Schloss
Steinhilben : Trochtelfingen RT
Württembergische Kunstkammer; Edles Metall
Württembergische Kunstkammer; Gemälde, Grafiken, Handschriften
Württembergische Kunstkammer; Geschirr
Württembergische Kunstkammer; Holz
Württembergische Kunstkammer; Musikinstrumente
Württembergische Kunstkammer; Schmuck, Accessoires, Bekleidung
Württembergische Kunstkammer; Unedles Metall
Württembergische Kunstkammer; Waffen, Werkzeug, Reit- und Jagdausrüstung
Württembergische Kunstkammer; Zoologie
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ