Humboldt, Wilhelm Freiherr von (Bestand)
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VI. HA, Nl Humboldt, W. v.
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Laufzeit: 1809 - 1829
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1767 - 1835
Der vorliegende (Teil-) Nachlass des preußischen Ministers für ständische und kommunale Angelegenheiten und Mitglied des preußischen Staatsrats Wilhelm von Humboldt (1767-1835) entstand durch Auflösung eines sog. FA Humboldt, das selbst nach 1967 (die Beständeübersicht dieses Jahres kennt es noch nicht) aus verschiedenen in der I. HA Rep. 94 Kleine Erwerbungen verzeichneten Einzelerwerbungen gebildet worden war. Der dabei Wilhelm betreffende Teil des FA Humboldt erscheint jetzt zusammen mit dem 1993 aus Merseburg nach Dahlem zurückgelangten Nl Humboldt I, der allerdings schon in der Beständeübersicht von 1934 als "unbedeutender Teil des Nachlasses" bezeichnet worden war (S. 111).
Es handelt sich um diplomatische Angelegenheiten, meist aus den Jahren 1814 - 1815. Im Zusammenhang mit der Gründung der mit Wilhelm von Humboldt verbundenen Universität Berlin ist lediglich auf ein Schreiben an Freiherr von Altenstein vom 20. Juli 1809 hinzuweisen (Nr. 29).
Der eigentliche Nachlass Wilhelm von Humboldts als Teil des Guts- und Familienarchivs befand sich vor dem zweiten Weltkrieg auf dem Familiensitz Schloss Tegel und wurde in Folge der Kriegsereignisse zum überwiegenden Teil zerstört, ausgelagrt und versprengt. Der größte Teil des verbliebenen Restes wird heute in der Staatsbibliothek zu Berlin PK aufbewahrt. Daneben verzeichnet der Verbundkatalog Nachlässe und Autographen Kalliope (http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de/) eine ganz Reihe von bestandshaltenden Einrichtungen mit einer unterschiedlichen Zahl von Autographen Humboldts, darunter die Universitätsbibliothek Heidelberg.
Werkausgaben:
Wilhelm von Humboldt: Gesammelte Schriften. Ausgabe der Preußischen Akademie der Wissenschaften, hrsg. von Albert Leitzmann, Berlin 1903-1936, Nachdruck 1968
Wilhelm von Humboldt: Werke in fünf Bänden, Darmstadt 2002
Literatur:
Lothar Gall: Wilhelm von Humboldt. Ein Preuße in der Welt, Berlin 2011
Dietrich Benner: Wilhelm von Humboldts Bildungstheorie, 3. Aufl. Weiheim 2003
Paul Ortwin Rave: Wilhelm von Humboldt und das Schloss zu Tegel. Berlin 1952
Marc Schalenberg: Humboldt auf Reisen? Die Rezeption des "deutschen Universitätsmodells" in den französischen und britischen Reformdiskursen (1810-1870), Basel 2002
Hazel Rosenstrauch: Wahlverwandt und ebenbürtig. Caroline und Wilhelm von Humboldt. Eichborn 2009
Der Nachlass ist zu zitieren:
GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlasse, Nl Wilhelm Freiherr von Humboldt, Nr. ...
Der Nachlass ist zu bestellen:
VI. HA, Nl Humboldt, W. v., Nr. ...
Letzte vergebene Nr.:
Berlin, im Januar 2012
Dr. Schnelling-Reinicke
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Humboldt, W. v.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1767 - 1835
Der vorliegende (Teil-) Nachlass des preußischen Ministers für ständische und kommunale Angelegenheiten und Mitglied des preußischen Staatsrats Wilhelm von Humboldt (1767-1835) entstand durch Auflösung eines sog. FA Humboldt, das selbst nach 1967 (die Beständeübersicht dieses Jahres kennt es noch nicht) aus verschiedenen in der I. HA Rep. 94 Kleine Erwerbungen verzeichneten Einzelerwerbungen gebildet worden war. Der dabei Wilhelm betreffende Teil des FA Humboldt erscheint jetzt zusammen mit dem 1993 aus Merseburg nach Dahlem zurückgelangten Nl Humboldt I, der allerdings schon in der Beständeübersicht von 1934 als "unbedeutender Teil des Nachlasses" bezeichnet worden war (S. 111).
Es handelt sich um diplomatische Angelegenheiten, meist aus den Jahren 1814 - 1815. Im Zusammenhang mit der Gründung der mit Wilhelm von Humboldt verbundenen Universität Berlin ist lediglich auf ein Schreiben an Freiherr von Altenstein vom 20. Juli 1809 hinzuweisen (Nr. 29).
Der eigentliche Nachlass Wilhelm von Humboldts als Teil des Guts- und Familienarchivs befand sich vor dem zweiten Weltkrieg auf dem Familiensitz Schloss Tegel und wurde in Folge der Kriegsereignisse zum überwiegenden Teil zerstört, ausgelagrt und versprengt. Der größte Teil des verbliebenen Restes wird heute in der Staatsbibliothek zu Berlin PK aufbewahrt. Daneben verzeichnet der Verbundkatalog Nachlässe und Autographen Kalliope (http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de/) eine ganz Reihe von bestandshaltenden Einrichtungen mit einer unterschiedlichen Zahl von Autographen Humboldts, darunter die Universitätsbibliothek Heidelberg.
Werkausgaben:
Wilhelm von Humboldt: Gesammelte Schriften. Ausgabe der Preußischen Akademie der Wissenschaften, hrsg. von Albert Leitzmann, Berlin 1903-1936, Nachdruck 1968
Wilhelm von Humboldt: Werke in fünf Bänden, Darmstadt 2002
Literatur:
Lothar Gall: Wilhelm von Humboldt. Ein Preuße in der Welt, Berlin 2011
Dietrich Benner: Wilhelm von Humboldts Bildungstheorie, 3. Aufl. Weiheim 2003
Paul Ortwin Rave: Wilhelm von Humboldt und das Schloss zu Tegel. Berlin 1952
Marc Schalenberg: Humboldt auf Reisen? Die Rezeption des "deutschen Universitätsmodells" in den französischen und britischen Reformdiskursen (1810-1870), Basel 2002
Hazel Rosenstrauch: Wahlverwandt und ebenbürtig. Caroline und Wilhelm von Humboldt. Eichborn 2009
Der Nachlass ist zu zitieren:
GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlasse, Nl Wilhelm Freiherr von Humboldt, Nr. ...
Der Nachlass ist zu bestellen:
VI. HA, Nl Humboldt, W. v., Nr. ...
Letzte vergebene Nr.:
Berlin, im Januar 2012
Dr. Schnelling-Reinicke
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Humboldt, W. v.
Umfang: 0,3 lfm (35 VE); Angaben zum Umfang: 0,3 lfm (32 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ
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