Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden, 78
Bec Stadt U Stadt Beckum Urkunden Stadt Beckum Urkunden
Stadt Beckum Urkunden
1468 Mai 13
Regest: Vor den Bürgermeistern Thomas Daverenberg und Diderick Poeck und dem Rat der Stadt Beckum (Bechem) erscheinen Albert Redelewe und seine Frau Grete, Bürger zu Beckum, und verkaufen an Johan Smede und Evert Visman, Verwahrer der Armen im Großen Hospital zu Beckum, eine erbliche jährliche Rente von ½ Rheinischen Gulden für 8 Rheinische Gulden. Die Rente ist fällig zu Ostern aus 1 Morgen Land, belegen uppe deme Hoenderberge by lande Cort Schomecker up ene und lant Gert Wijnekinck dar up scheitene up ander sijden zu 2 Mudde Weizensaat. Das Land ist unbelastet. Die Verkäufer geloben Währschaft. Ankündigung des Stadtsekretsiegels.
Ausfertigung, Pergament 21 x 15 cm; anhängendes Sekretsiegel bis auf Rest ab. Rückseite: Signaturen:
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 78
Kreisarchiv Warendorf, Stadt Beckum U 78
Urkunden
feria sexta post Jubilate
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:49 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland