Lehenbrief des Abtes Casparus vom Benediktinerkloster auf dem Michelsberg ("Mönchberg") ob Bamberg über das dem Grafen Johann Adolph zu Schwarzenberg (repräsentiert durch seinen Rat Johann Adam v. Sengelau) in Folge des Familienvertrages vom 10. Juni 1655 als Mannlehen verliehene Viertel vom Schloss, der Behausung und dem Dorf zu Krassolzheim mit allen dessen Ein- und Zugehörungen, Rechten und Gerechtigkeiten.
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Lehenbrief des Abtes Casparus vom Benediktinerkloster auf dem Michelsberg ("Mönchberg") ob Bamberg über das dem Grafen Johann Adolph zu Schwarzenberg (repräsentiert durch seinen Rat Johann Adam v. Sengelau) in Folge des Familienvertrages vom 10. Juni 1655 als Mannlehen verliehene Viertel vom Schloss, der Behausung und dem Dorf zu Krassolzheim mit allen dessen Ein- und Zugehörungen, Rechten und Gerechtigkeiten.
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden 2154
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden >> Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) >> B. Urkunden aus dem Seinsheimer Archiv >> B.4. Passiv-Lehenschaft (siehe auch unter B.7, B.11.6) >> B.4.3. Schloss und halbes Dorf Krassolzheim (michelsbergisches Lehen; Seinsh. Arch. Lade 51-52)
1657 Juli 3
Ausfertigung (Perg., mit intaktem Siegel).
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Seinsh. Arch. IV.51.16
Schwarzenberg, Johann Adolph I. Graf/Fürst zu (geb. 1615, gest. 1683)
Sengel(au), Johann Adam (von), Dr.
N.N., Kaspar (Abt zu Michelsberg)
Bamberg, Michelsberg Benediktinerkloster
Krassolzheim (Gde. Sugenheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Krassolzheim (Gde. Sugenheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim), Schloss
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
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- Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Bestand)
- Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) (Gliederung)
- B. Urkunden aus dem Seinsheimer Archiv (Gliederung)
- B.4. Passiv-Lehenschaft (siehe auch unter B.7, B.11.6) (Gliederung)
- B.4.3. Schloss und halbes Dorf Krassolzheim (michelsbergisches Lehen; Seinsh. Arch. Lade 51-52) (Gliederung)