Verbot der Einfuhr des fremden Kalks, wie auch der Ziegel- und Mauersteine
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II. HA GD, Abt. 7, II Nr. 542
II. HA GD, Abt. 7 Ostpreußen und Litthauen
Ostpreußen und Litthauen >> 02 Polizeiverwaltung (Materien), 1644 - 1827 >> 02.010 Beaufsichtigung sowie Ausführung von Land- und Wasserbauten
1740 - 1802
Enthält u. a.:
- Vorratshaltung von Kalk und Holzwerk in Städten und Ämtern, v. a. wegen besserer Brauchbarkeit abgelagerten Materials auf Vorschlag des Regimentsauditeurs J. Chr. Kessel 25. April 1740 (Blatt 1 f.), Baumaterialienversorgung im Königsberger Kammerdepartement, Unrentabilität von Holzmagazinen für den Schlossbau in Königsberg wegen günstiger Anlieferung auf dem Wasserweg, Bevorratung von Baumaterial in Landstädten und Ämtern nach Größe und Bedarf, April - Dezember 1740 (Blatt 1 ff.), einschließlich Verteilungsplan mit Gewichtsangaben (Blatt 12 ff.)
- Nachweis litthauischer Ziegelscheunen mit Angaben zu Arrende, Brennholzbedarf und Ziegelverkauf, November 1747 (Blatt 22 f.)
- desgleichen mit Angaben zu Fabrikationsumfang, Debit, Bedarfsdeckung, Oktober 1780 (Blatt 104 ff.), desgleichen der ostpreußischen Ziegeleien, Oktober 1780 (Blatt 120 ff.)
- Preisfestsetzung für Kalklieferungen aus den sogenannten polnischen Ämtern (Sperling, Czychen, Polommen, Oletzko), Juli 1749 - Juli 1750 (Blatt 24 ff.)
- Einfuhrverbot für Kalk, Mauer- und Dachsteine, September 1769 (Blatt 35 ff.), beantragte Ausnahmeregelung für Tilsit und Memel und für das Königsberger Kammerdepartement wegen Unrentabilität inländischen Kalks und befürchtete Auswirkungen auf Seehandel und Seifensiederei, Januar - Februar 1779 (Blatt 39 ff.), ausnahmslose Gültigkeit des Einfuhrverbots, Tadel der mangelnden Vorsorge, Behinderung durch winterliche Wegeverhältnisse, Frachtverhältnisse auf dem Wasserweg nach Stettin zum Transport des Rüdersdorfer Kalks, März 1770 (Blatt 57 ff.), für Ziegelfabriken ungenügende Bodenqualität im Memeler Umland, April 1770 (Blatt 66 f.)
- Kalk- und Mauersteinmangel im Königsberger Kammerdepartement, Verweigerung einer Ausnahmegenehmigung für Anschiffung gotländischen Kalks August 1770 (Blatt 71 f.), freie Gestellung Rüdersdorfer Kalks gegen Brecherlohn und Transportkosten, September 1770 (Blatt 74), zusätzlicher Salztransport mit Kalkbeifracht von Stettin nach Königsberg, Oktober 1770 (Blatt 77 ff.), Transporterschwernis durch Wetterverhältnisse, März 1786 (Blatt 139 f.), von Königsberger Bauwilligen (Graf Truchseß zu Waldburg, Graf zu Dohna, Justizkommissar Dalkowski und verschiedene Grundbesitzer) erbetene Ausnahmeregelung für Kalk- und Mauersteinimporte, 1782/1788 (Blatt 128 f., Blatt 144 f.)
- geplante Ansetzung holländischer bzw. ostfriesischer Ziegelsteinstreicher in Ostpreußen und Litthauen (Blatt 84 ff.), bevorzugte Ansetzung lippe-detmoldischer Ziegelstreicher, August - Oktober 1780 (Blatt 98 ff.), erfolglose Anwerbung durch die Kammer Minden trotz vorteilhafter Ansetzungskonditionen, August 1781 (Blatt 124 ff.)
- Wiederaufhebung des Einfuhrverbots, Unterstützung der Kammer Königsberg für Königsberger Petenten, Februar 1788 (Blatt 150 ff.), u. a. mit Bericht der Polizeidirektion Königsberg über Mangel an Baumaterial (Blatt 153 f.), befürwortende Stellungnahme des Akzise- und Zolldepartements v. a. im Interesse des Seehandels mit Schweden, April 1788 (Blatt 162), ablehnende Stellungnahme der kurmärkischen Kammer wegen erwarteter Absatzschwierigkeiten der Uckermünder Kalkbrennerei, Mai 1788 (Blatt 164), Aufhebung des Einfuhrverbotes bis auf weiteres, Mai 1788 (Blatt 165 ff.).
- Vorratshaltung von Kalk und Holzwerk in Städten und Ämtern, v. a. wegen besserer Brauchbarkeit abgelagerten Materials auf Vorschlag des Regimentsauditeurs J. Chr. Kessel 25. April 1740 (Blatt 1 f.), Baumaterialienversorgung im Königsberger Kammerdepartement, Unrentabilität von Holzmagazinen für den Schlossbau in Königsberg wegen günstiger Anlieferung auf dem Wasserweg, Bevorratung von Baumaterial in Landstädten und Ämtern nach Größe und Bedarf, April - Dezember 1740 (Blatt 1 ff.), einschließlich Verteilungsplan mit Gewichtsangaben (Blatt 12 ff.)
- Nachweis litthauischer Ziegelscheunen mit Angaben zu Arrende, Brennholzbedarf und Ziegelverkauf, November 1747 (Blatt 22 f.)
- desgleichen mit Angaben zu Fabrikationsumfang, Debit, Bedarfsdeckung, Oktober 1780 (Blatt 104 ff.), desgleichen der ostpreußischen Ziegeleien, Oktober 1780 (Blatt 120 ff.)
- Preisfestsetzung für Kalklieferungen aus den sogenannten polnischen Ämtern (Sperling, Czychen, Polommen, Oletzko), Juli 1749 - Juli 1750 (Blatt 24 ff.)
- Einfuhrverbot für Kalk, Mauer- und Dachsteine, September 1769 (Blatt 35 ff.), beantragte Ausnahmeregelung für Tilsit und Memel und für das Königsberger Kammerdepartement wegen Unrentabilität inländischen Kalks und befürchtete Auswirkungen auf Seehandel und Seifensiederei, Januar - Februar 1779 (Blatt 39 ff.), ausnahmslose Gültigkeit des Einfuhrverbots, Tadel der mangelnden Vorsorge, Behinderung durch winterliche Wegeverhältnisse, Frachtverhältnisse auf dem Wasserweg nach Stettin zum Transport des Rüdersdorfer Kalks, März 1770 (Blatt 57 ff.), für Ziegelfabriken ungenügende Bodenqualität im Memeler Umland, April 1770 (Blatt 66 f.)
- Kalk- und Mauersteinmangel im Königsberger Kammerdepartement, Verweigerung einer Ausnahmegenehmigung für Anschiffung gotländischen Kalks August 1770 (Blatt 71 f.), freie Gestellung Rüdersdorfer Kalks gegen Brecherlohn und Transportkosten, September 1770 (Blatt 74), zusätzlicher Salztransport mit Kalkbeifracht von Stettin nach Königsberg, Oktober 1770 (Blatt 77 ff.), Transporterschwernis durch Wetterverhältnisse, März 1786 (Blatt 139 f.), von Königsberger Bauwilligen (Graf Truchseß zu Waldburg, Graf zu Dohna, Justizkommissar Dalkowski und verschiedene Grundbesitzer) erbetene Ausnahmeregelung für Kalk- und Mauersteinimporte, 1782/1788 (Blatt 128 f., Blatt 144 f.)
- geplante Ansetzung holländischer bzw. ostfriesischer Ziegelsteinstreicher in Ostpreußen und Litthauen (Blatt 84 ff.), bevorzugte Ansetzung lippe-detmoldischer Ziegelstreicher, August - Oktober 1780 (Blatt 98 ff.), erfolglose Anwerbung durch die Kammer Minden trotz vorteilhafter Ansetzungskonditionen, August 1781 (Blatt 124 ff.)
- Wiederaufhebung des Einfuhrverbots, Unterstützung der Kammer Königsberg für Königsberger Petenten, Februar 1788 (Blatt 150 ff.), u. a. mit Bericht der Polizeidirektion Königsberg über Mangel an Baumaterial (Blatt 153 f.), befürwortende Stellungnahme des Akzise- und Zolldepartements v. a. im Interesse des Seehandels mit Schweden, April 1788 (Blatt 162), ablehnende Stellungnahme der kurmärkischen Kammer wegen erwarteter Absatzschwierigkeiten der Uckermünder Kalkbrennerei, Mai 1788 (Blatt 164), Aufhebung des Einfuhrverbotes bis auf weiteres, Mai 1788 (Blatt 165 ff.).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:37 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- ZENTRALE VERWALTUNGS- UND JUSTIZBEHÖRDEN BRANDENBURG-PREUSSENS BIS 1808 (Tektonik)
- Generaldirektorium (Tektonik)
- Territorialdepartements (in Anlehnung an die Behörden-Einteilung von 1804) (Tektonik)
- Ostpreußisches, Litthauisches und Westpreußisches; Südpreußisches; Neuostpreußisches Departement (Tektonik)
- Ostpreußen und Litthauen (Bestand)
- 02 Polizeiverwaltung (Materien), 1644 - 1827 (Gliederung)
- 02.010 Beaufsichtigung sowie Ausführung von Land- und Wasserbauten (Gliederung)