Hans von Ahlefeldt und Otto Rantzau, Ritter, Hinrik Rantzau, Benedikt Pogwisch zu Guenige, Hans Rantzau, Borchard Krummendiek, Schack Rantzau, Benedik Pogwisch zu Arnn und Detlev von Bokwolde (Buchwaldt) zu Hasselburg, Räte von Hans, König von Dänemark, und Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein, fällen in der Forderungsklage des Enwald Sovenbroder, Dompropst zu Schleswig, auf Herausgabe des ihm von den genannten Landesherren weggenommenen Dorfes Projensdorf bei der "levenszounden" im Lande Holstein gelegen, das dahin lautende Urteil, dass das genannte Dorf so lange den Verklagten verbleiben solle, bis der Kläger sein Besitzrecht druch die nötigen Erwerbsurkunden ausgeführt habe. d.d. Schloß Segeberg, 1497, am donredage vor dem sondage in der vasten also men singet oculi mei.
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Hans von Ahlefeldt und Otto Rantzau, Ritter, Hinrik Rantzau, Benedikt Pogwisch zu Guenige, Hans Rantzau, Borchard Krummendiek, Schack Rantzau, Benedik Pogwisch zu Arnn und Detlev von Bokwolde (Buchwaldt) zu Hasselburg, Räte von Hans, König von Dänemark, und Herzog Friedrich von Schleswig-Holstein, fällen in der Forderungsklage des Enwald Sovenbroder, Dompropst zu Schleswig, auf Herausgabe des ihm von den genannten Landesherren weggenommenen Dorfes Projensdorf bei der "levenszounden" im Lande Holstein gelegen, das dahin lautende Urteil, dass das genannte Dorf so lange den Verklagten verbleiben solle, bis der Kläger sein Besitzrecht druch die nötigen Erwerbsurkunden ausgeführt habe. d.d. Schloß Segeberg, 1497, am donredage vor dem sondage in der vasten also men singet oculi mei.
LASH, Urk.-Abt. 16.1 Nr. 46
Urk.-Abt. 16.1 Bistum Schleswig: Bischof von Schleswig
Urk.-Abt. 16.1 Bistum Schleswig: Bischof von Schleswig >> 1 Urkunden
1497
Enthält: Original, Pergament, von den neun angehängten Siegeln sind Nr. 1, 2, 3, 6 und 9 nur als Bruchstücke erhalten. Abschrift, Papier
Verzeichnung
Segeberg 1497 Februar 23
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.01.2025, 15:00 MEZ