Spies, Friedrich Wilhelm (Bestand)
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Best. 1544
Historisches Archiv der Stadt Köln (Archivtektonik) >> Nachlässe und Sammlungen >> Nachlässe, Partei-, Vereins-, Familienarchive >> Buchstabe S
Die vorliegenden Unterlagen wurden im Jahre 1996 (acc 2458/96) und im Jahre 2000 (acc 2855/00) von Herrn Dr. Marcus Spies, Sohn von Friedrich Wilhelm Spies, dem Archiv übergeben.
Der Nachlaß, soweit geordnet, ist für die Benutzung frei zugänglich. Die oberflächliche Ordnung erfolgte für das Verzeichnis der Nachlässe/Sammlungen und wurde mit Hilfe einer bei Übernahme übergebenen Liste vorgenommen. Nicht alle dort verzeichneten Werke konnten durch den Laien ermittelt werden. Sie wurden aber in die Erschließung, allerdings ohne Nr. aufgenommen. Eventuell sind sie in den später übergebenen Unterlagen (s. Nr. 5) vorhanden. Köln, im Februar 2000
Bearbeiter: Dr. Kleinertz
Kurzbiographie:
geb. 06. Dezember 1913
1932 Abitur, Besuch des Konservatoriums Aachen, Mitwirkung bei
öffentlichen Konzerten.
1933- 1934 Musikhochschule und Universität Köln (Klavier und Philologie). 1936- 1939 Studium an der Akademie für Tonkunst in München. 1939 Pianist des Romantischen Balletts München.
1940- 1941 Korrepetitor in Troppau.
1941 - 1943 Kapellmeister am Stadttheater Hanau/a.M. 1943- 1945 Erster Kapellmeister in Colmar im Elsaß am Stadttheater. 1945- 1947 Musikalischer Leiter am Landestheater Detmold. 1948 Zweiter Dirigent des Sinfonieorchesters Marburg.
1948- 1954 Selbständige künstlerische Tätigkeit als Konzertpianist, Komponist und Veranstalter.
23.11.195530.04.1956 Kapellmeister an den städtischen Bühnen, Lübeck und Organist in Travemünde.
Ab 01.10.1956 Chorleiter und Organist in Köln Braunsfeld (kath. Kirche). Ab 01.05.1961 Lehrauftrag an der pädagogischen Hochschule, Köln. Ab 1965 Konzertpianist und Begleiter des Kölner- Männer- Gesang- Vereins.
Spies, Friedrich Wilhelm, 1913-1995, Kapellmeister, Organist, Chorleiter, Komponist; Enthält u.a.: Zeugnisse, Urkunden, Studienbücher; Vertragsangelegenheiten u.a. betr. Stadttheater Hanau, Colmar, Neues Lippisches Theater Detmold, Gürzenichorchester (1942-1969), Korrespondenz mit in- und ausländischen Rundfunkanstalten (1951-1954); Musikprogramme; Zeitungskritiken; Notenmanuskripte, Partituren zur Vokalmusik (Messen, kl. Kirchenmusikwerke, Oratorien, Bühnenwerke, Lieder), Instrumentalwerke (Orchesterwerke, Kammermusik, Orgelwerke); Tonbänder
Der Nachlaß, soweit geordnet, ist für die Benutzung frei zugänglich. Die oberflächliche Ordnung erfolgte für das Verzeichnis der Nachlässe/Sammlungen und wurde mit Hilfe einer bei Übernahme übergebenen Liste vorgenommen. Nicht alle dort verzeichneten Werke konnten durch den Laien ermittelt werden. Sie wurden aber in die Erschließung, allerdings ohne Nr. aufgenommen. Eventuell sind sie in den später übergebenen Unterlagen (s. Nr. 5) vorhanden. Köln, im Februar 2000
Bearbeiter: Dr. Kleinertz
Kurzbiographie:
geb. 06. Dezember 1913
1932 Abitur, Besuch des Konservatoriums Aachen, Mitwirkung bei
öffentlichen Konzerten.
1933- 1934 Musikhochschule und Universität Köln (Klavier und Philologie). 1936- 1939 Studium an der Akademie für Tonkunst in München. 1939 Pianist des Romantischen Balletts München.
1940- 1941 Korrepetitor in Troppau.
1941 - 1943 Kapellmeister am Stadttheater Hanau/a.M. 1943- 1945 Erster Kapellmeister in Colmar im Elsaß am Stadttheater. 1945- 1947 Musikalischer Leiter am Landestheater Detmold. 1948 Zweiter Dirigent des Sinfonieorchesters Marburg.
1948- 1954 Selbständige künstlerische Tätigkeit als Konzertpianist, Komponist und Veranstalter.
23.11.195530.04.1956 Kapellmeister an den städtischen Bühnen, Lübeck und Organist in Travemünde.
Ab 01.10.1956 Chorleiter und Organist in Köln Braunsfeld (kath. Kirche). Ab 01.05.1961 Lehrauftrag an der pädagogischen Hochschule, Köln. Ab 1965 Konzertpianist und Begleiter des Kölner- Männer- Gesang- Vereins.
Spies, Friedrich Wilhelm, 1913-1995, Kapellmeister, Organist, Chorleiter, Komponist; Enthält u.a.: Zeugnisse, Urkunden, Studienbücher; Vertragsangelegenheiten u.a. betr. Stadttheater Hanau, Colmar, Neues Lippisches Theater Detmold, Gürzenichorchester (1942-1969), Korrespondenz mit in- und ausländischen Rundfunkanstalten (1951-1954); Musikprogramme; Zeitungskritiken; Notenmanuskripte, Partituren zur Vokalmusik (Messen, kl. Kirchenmusikwerke, Oratorien, Bühnenwerke, Lieder), Instrumentalwerke (Orchesterwerke, Kammermusik, Orgelwerke); Tonbänder
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
10.06.2025, 08:12 MESZ