Mainz, 1605.02.07. (Richter Pfaff). Der Ratsherr Hermann Jordan verkauft dem B. Nikolaus Epf u.s.Fr. Margreth einen Garten auf dem Judensand, oben - gegen den Brunnen - an Michael Kemp, unten an Heinrich Krauß und Hans Bromm, zinst St. Christoph 1 fl. B. ablösig, sonst noch 18 Pfennig. Kaufpreis: 128 fl. 12 Albus, davon 20 fl. B. Hauptgeld gegenüber St. Christoph übernommen, Rest in zwei Jahresraten (je 53 fl.) auf Jakobi 1605 und 1606. Der nach St. Christoph zu reichende Zins bildet mit einem gleichhohen, von dem Schneider Hans Brum zu reichenden Zins eine Einheit; die Käufer erheben deshalb von Hans Brum 1 fl. B. Zins und reichen St. Christoph den Gesamtzins in Höhe von 2 fl. B. Z.. Hans Hoffman. Schulhalter, und Wilhelm Lauter.
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Mainz, 1605.02.07. (Richter Pfaff). Der Ratsherr Hermann Jordan verkauft dem B. Nikolaus Epf u.s.Fr. Margreth einen Garten auf dem Judensand, oben - gegen den Brunnen - an Michael Kemp, unten an Heinrich Krauß und Hans Bromm, zinst St. Christoph 1 fl. B. ablösig, sonst noch 18 Pfennig. Kaufpreis: 128 fl. 12 Albus, davon 20 fl. B. Hauptgeld gegenüber St. Christoph übernommen, Rest in zwei Jahresraten (je 53 fl.) auf Jakobi 1605 und 1606. Der nach St. Christoph zu reichende Zins bildet mit einem gleichhohen, von dem Schneider Hans Brum zu reichenden Zins eine Einheit; die Käufer erheben deshalb von Hans Brum 1 fl. B. Zins und reichen St. Christoph den Gesamtzins in Höhe von 2 fl. B. Z.. Hans Hoffman. Schulhalter, und Wilhelm Lauter.
U / 1605 Februar 7 (in 5 / 22)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
07.02.1605
Stadtgericht Mainz
In 5 / 22, fol. 195 v.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ