Ulrich von Gottes Gnaden Graf in Tübingen genannt von Asperg beurkundet, dass Judila, die Witwe Konrads von Maichingen, in Gemeinschaft mit ihrem Sohne Konrad, ihren drei Töchtern und ihren Brüdern Hermann und Heinrich an Propst Konrad und Kapitel des St. Martinsstifts in Sindelfingen ihren Hof in Hirschlanden um 53 Pfund Heller verkauft hat.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 523 Bü 17
A 523, Lade B, Bü 8
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 523 Stift Sindelfingen
Stift Sindelfingen >> Akten
1273 März 31 (secundo kalendas Aprilis, indictione prima)
1 Bl.
Urkunden
Lateinisch
Ausstellungsort: Leonberg
Überlieferungsart: Abschrift
Anmerkungen: Ausfertigung siehe A 601 U 55
Überlieferungsart: Abschrift
Anmerkungen: Ausfertigung siehe A 601 U 55
Maichingen, Judila von; um 1273
Maichingen, Konrad von; um 1273-1317
Tübingen-Asperg, Ulrich I.; Pfalzgraf, -1283
Hirschlanden : Ditzingen LB
Sindelfingen BB; Stift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ