Maßnahmen gegen Manipulationen im Gewerbebetrieb und unlauteren Wettbewerb
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I. HA Rep. 77, Tit. 307 Nr. 102
I. HA Rep. 77 Ministerium des Innern
Ministerium des Innern >> 03 Abteilung II Polizeiabteilung (1787 - 1943) >> 03.19 Sektion 19 Gewerbepolizei (1803 - 1940) >> 03.19.01 Gewerbepolizei allgemein. Gewerbegesetze (1809 - 1940) >> 03.19.01.02 Gesetze und Verordnungen zum Handwerks- und Gewerbebetrieb (1809 - 1940) >> 03.19.01.02.01 Preußen (1809 - 1940) >> 03.19.01.02.01.01 Allgemeine Gesetze und Verordnungen (1811 - 1940)
1900 - 1933
Enthält u. a.:
- Bekämpfung von Schneeballsystemen mit Gutscheinen, März 1901
- Schädigung des Einzelhandels durch den privaten Verkauf von Waren in großem Umfang, Mai 1911
- Bekämpfung des Verkaufs minderwertiger Ware unter Vorwand der Sammlung für gemeinnützige Zwecke, Dezember 1913
- Verkauf von Fischwaren für Zuchthäuser und Gefängnisse durch die nicht zum Handel zugelassene Firma Walter Georg Fahrenholz in Stettin, Februar 1919
- Bekämpfung der missbräulichen Nutzung von Firmennamen durch kleine Betriebe, November 1922
- Ermittlungen der deutschen Gesandtschaft in Ägypten gegen die Geschäftsführer der ehemals in Berlin ansässigen "Rumänischen Handelsgesellschaft" wegen der Veruntreuung von Waren durch den Verkauf zu Billigpreisen in Kairo, August 1924
- Zunahme von Werbeanzeigen mit Preisausschreiben und Verlosungen, Juli 1924
- Weiternutzung des staatlichen Titels als "Deutsche Kolonialgesellschaft" der privatisierten "Diamantenregie" (ehemalige Verwertungsgesellschaft für die Diamanten aus den Kolonien) zur Werbung, Juni 1925
- Schmitter, Paul: "Preisgestaltung und Preisabbau" (Druckschrift, Berlin 1930).
- Bekämpfung von Schneeballsystemen mit Gutscheinen, März 1901
- Schädigung des Einzelhandels durch den privaten Verkauf von Waren in großem Umfang, Mai 1911
- Bekämpfung des Verkaufs minderwertiger Ware unter Vorwand der Sammlung für gemeinnützige Zwecke, Dezember 1913
- Verkauf von Fischwaren für Zuchthäuser und Gefängnisse durch die nicht zum Handel zugelassene Firma Walter Georg Fahrenholz in Stettin, Februar 1919
- Bekämpfung der missbräulichen Nutzung von Firmennamen durch kleine Betriebe, November 1922
- Ermittlungen der deutschen Gesandtschaft in Ägypten gegen die Geschäftsführer der ehemals in Berlin ansässigen "Rumänischen Handelsgesellschaft" wegen der Veruntreuung von Waren durch den Verkauf zu Billigpreisen in Kairo, August 1924
- Zunahme von Werbeanzeigen mit Preisausschreiben und Verlosungen, Juli 1924
- Weiternutzung des staatlichen Titels als "Deutsche Kolonialgesellschaft" der privatisierten "Diamantenregie" (ehemalige Verwertungsgesellschaft für die Diamanten aus den Kolonien) zur Werbung, Juni 1925
- Schmitter, Paul: "Preisgestaltung und Preisabbau" (Druckschrift, Berlin 1930).
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:38 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
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- Ministerium des Innern (Bestand)
- 03 Abteilung II Polizeiabteilung (1787 - 1943) (Gliederung)
- 03.19 Sektion 19 Gewerbepolizei (1803 - 1940) (Gliederung)
- 03.19.01 Gewerbepolizei allgemein. Gewerbegesetze (1809 - 1940) (Gliederung)
- 03.19.01.02 Gesetze und Verordnungen zum Handwerks- und Gewerbebetrieb (1809 - 1940) (Gliederung)
- 03.19.01.02.01 Preußen (1809 - 1940) (Gliederung)
- 03.19.01.02.01.01 Allgemeine Gesetze und Verordnungen (1811 - 1940) (Gliederung)