Urkunden (U), U 880
Urkunden (U)
Urkunden (U)
1606 Juli 12
Regest: Vor den Schöffen zu Üdemerfeld verkauft Lubbert Turck, Richter zu Weeze, in Vollmacht der sämtlichen Erben der Elisabeth Schnoix (+), der Frau des + Wilhelm Goeltgens, nämlich der Geschwister Gossen, Henrich und Idtgen Schnoix, – Vollmacht ausgestellt in Goch 1606 Juni 12 vor den Schöffen Gossen Exken und Gerhardt Abels – an Magdalena Spaens, Witwe des Wilhelm Goeltgens, den von ihrer + Möhne Elisabeth Schnoicks 1587 November 20 angekauften Anteil an einer Rente von 5 Maltern und einem Scheffel Roggen gemäß Urkunde von 1590 März 9 usw., insgesamt 20 Malter Roggen und zwar aus einer Rentverschreibung von 1437 März 16, die der Herzog Adolf von Kleve auf seine Mühle zu Üdem dem Johann von Hilgenrad gen. Prick gegeben hatte.
Siegelkommentar: Siegel vorhanden
Siegelkommentar: Siegel vorhanden
Original Pergament
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ