Die Brüder Hinrich und Johann von Schönebeck, Knappen, verkaufen dem Kloster Lilienthal für insgesamt zweihundert und sechs Rheinische Gulden ihren Hof genannt der Hardeschen hoff mit sechs Stücken in Lesumbrok Ausfertigung Pergament, 29 x 18,5 cm. - Rep. 3 Lilienthal, Nr. 569. - 2 Siegel angehüngt, fehlen. - Auf besonderem Papier, 10 x 5 cm, das mit Hanfschnur an das zweite Presset geknüpft ist, befindet sich ein der Schrift nach wohl zeitgleicher oder zeitlich naher Zusatz: Item dit gudt hebbe wy ervelick ghekofft van den Schonebekeren, unde dat buwet Luder Hoffstede, belegen in der Lesmerbroke. - Regest: StA Stade, Dep. 10, Fa-3, Nr. 1 (Hodenberg, UB Lilienthal; 19. Jh.), Nr. 363 nach +Kopiar Lil. II, 149, Nr. 150. Wy Hinrick unde Johan van Schonebeke, brodere unde knapen, bekennen unde betughen openbare an desseme breve vor alszweme, dat/ wy myt willen unde vulborde al unsser erven hebben vorkofft unde vorkopen to enem steden vasten ewighen ervekope unde laten vorth an/ besittinge, eghendeom unde were in crafft desses breves der gheistliken werdighen vrouwen Gherdrudt Gogreven, ebbediissen, unde Almet,/ priornen, unde den ghantzen convente unde eren nakomelingen des closters tome Liliendale, an deme stichte van Bremen beleghen, unde deme holdere/ dusses breves myt eren willen vor ses Rinsche gulden unde hundert, so to Bremen vor der wessle ghinge unde gheve is, de uns degher unde al to/ willen wol betalet synt, unssen hoff an deme Lesmerbroke, nomptliken der Hardeschen hoff, myt ses stucken geleghen twisschen Wemeken/ Swartinges unde Clawes rode Dirikes gude myt weyde, water, wische, myt aller tobehoringe, rechticheidt unde myt slachtenutte, nicht uth/ gespraken. Unde wy hebben tovoren up den sulfften hoff entfangen van den ergenanten ebbedisse unde convente hundert Rinsche gulden, dat/ nu de summe des kopes is ses güldene unde twehundert. Unde wy Hinrick