Niedersächsisches Symphonieorchester (Bestand)
Show full title
NLA HA, V.V.P. 32
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.7 Weitere Körperschaften
1945-1969
Enthält: Orchesterverwaltung, Personalangelegenheiten, Konzerte
Geschichte des Bestandsbildners: Das Niedersächsische Symphonieorchester wurde als Niedersächsisches Landesorchester 1934 gegründet; erster Dirigent war Fritz Lehmann, dem 1938 Dr. Helmuth Thierfelder (gest. 1963) folgte. Im selben Jahr erfolgte auch eine Änderung des Rechtsstatus als eingeschriebener Verein. 1944 kam das Orchester in städtische Regie, bevor es 1945 von den Briten aufgelöst wurde. Im Frühjahr 1946 erfolgte die Neugründung als eingetragener Verein; Dr. Thierfelder wurde 1949 erneut Chefdirigent. Seit dem 1. April 1961 wurde das Orchester in veränderter Rechtsform als GmbH unter Beteiligung des Landes Niedersachsen, vertreten durch das Kultusministerium, und der Stadt Hannover neu formiert und ein künstlerischer Neuaufbau begonnen. Nach dem Tod von Dr. Thierfelder übernahm Rudolf Alberth die Leitung des Orchesters, Robert Stehlo assistierte als erster Kapellmeister. Durch den Kabinettsbeschluss wurde das Orchester zum 31. August 1968 aufgelöst; der Liquidierungsprozess dauerte bis zum 31. Dezember 1969.
Stand: 05.02.1981
Bestandsgeschichte: Die Dienstregistratur des Orchesters wurde im Oktober 1970 über das Kultusministerium an das Zwischenarchiv in Pattensen abgegeben (Signatur E 1 mit 245 Akteneinheiten). Die Registratur ist gemischt. Sie besteht überwiegend aus Serienakten (Alpha- und Chronoserien), enthält aber auch Sachakten. Wegen Änderung des Rechtsform des Orchesters bildet der 1. April 1961 einen Einschnitt in der Aktenführung, da seither eine Zunahme der Verwaltungstätigkeit erforderlich wurde (bes. Verwaltungsrat, Jahresbilanzen, Rechnungsführung); Überschneidungen einzelner Serien (bes. Personalakten) und unlogische Trennungen ließen sich offenbar nicht vermeiden.
Bestandsgeschichte: Die Kassation und Neuordnung erfolgte nach dem folgenden Prinzip: Die drei Schichten Personalakten wurden vollständig übernommen; hinzu kamen die Bewerbungen um die Dirigentenstellen. Die Konzerttätigkeit des Orchesters wurde breit dokumentiert, es handelt sich vorwiegend um Verhandlungen und Engagements von Solisten sowie um Verpflichtungen des Orchesters selbst, vor allem im Raum Niedersachsen. Den Schwerpunkt der Orchesterverwaltung bilden die Protokolle des Vereins bzw. des Verwaltungsrates, die über die finanzielle wie künstlerische Situation Aufschluss geben.
Stand: 05.02.1981
Findmittel: EDV-Findbuch 2006
Referent: Dr. Jaitner (1981)
Geschichte des Bestandsbildners: Das Niedersächsische Symphonieorchester wurde als Niedersächsisches Landesorchester 1934 gegründet; erster Dirigent war Fritz Lehmann, dem 1938 Dr. Helmuth Thierfelder (gest. 1963) folgte. Im selben Jahr erfolgte auch eine Änderung des Rechtsstatus als eingeschriebener Verein. 1944 kam das Orchester in städtische Regie, bevor es 1945 von den Briten aufgelöst wurde. Im Frühjahr 1946 erfolgte die Neugründung als eingetragener Verein; Dr. Thierfelder wurde 1949 erneut Chefdirigent. Seit dem 1. April 1961 wurde das Orchester in veränderter Rechtsform als GmbH unter Beteiligung des Landes Niedersachsen, vertreten durch das Kultusministerium, und der Stadt Hannover neu formiert und ein künstlerischer Neuaufbau begonnen. Nach dem Tod von Dr. Thierfelder übernahm Rudolf Alberth die Leitung des Orchesters, Robert Stehlo assistierte als erster Kapellmeister. Durch den Kabinettsbeschluss wurde das Orchester zum 31. August 1968 aufgelöst; der Liquidierungsprozess dauerte bis zum 31. Dezember 1969.
Stand: 05.02.1981
Bestandsgeschichte: Die Dienstregistratur des Orchesters wurde im Oktober 1970 über das Kultusministerium an das Zwischenarchiv in Pattensen abgegeben (Signatur E 1 mit 245 Akteneinheiten). Die Registratur ist gemischt. Sie besteht überwiegend aus Serienakten (Alpha- und Chronoserien), enthält aber auch Sachakten. Wegen Änderung des Rechtsform des Orchesters bildet der 1. April 1961 einen Einschnitt in der Aktenführung, da seither eine Zunahme der Verwaltungstätigkeit erforderlich wurde (bes. Verwaltungsrat, Jahresbilanzen, Rechnungsführung); Überschneidungen einzelner Serien (bes. Personalakten) und unlogische Trennungen ließen sich offenbar nicht vermeiden.
Bestandsgeschichte: Die Kassation und Neuordnung erfolgte nach dem folgenden Prinzip: Die drei Schichten Personalakten wurden vollständig übernommen; hinzu kamen die Bewerbungen um die Dirigentenstellen. Die Konzerttätigkeit des Orchesters wurde breit dokumentiert, es handelt sich vorwiegend um Verhandlungen und Engagements von Solisten sowie um Verpflichtungen des Orchesters selbst, vor allem im Raum Niedersachsen. Den Schwerpunkt der Orchesterverwaltung bilden die Protokolle des Vereins bzw. des Verwaltungsrates, die über die finanzielle wie künstlerische Situation Aufschluss geben.
Stand: 05.02.1981
Findmittel: EDV-Findbuch 2006
Referent: Dr. Jaitner (1981)
3,9
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST