Johann Graf zu Nassau und Saarbrücken bekundet, daß Bechtolf von Soetern und seine Frau Hyldegart von Dienheim ihm ihr Teil am Schloß Soetern halb mit etlichen Dörfern, Leuten und Zubehör für 500 Gulden verschrieben haben, laut Pfandbrief, jedoch kein Geld von ihm erhalten haben, sondern er es auf deren Bitte um des Schutzes willen an sich genommen hat. Der Aussteller und seine Erben wollen davon keine Nutzungen haben, außer den Kosten von Botenlohn, Schriften und Verteidigung, und sollen auf Bitte den versetzten Teil mit Pfand- und Burgfriedensbriefen zurückgeben. Siegler: Aussteller.
Vollständigen Titel anzeigen
Johann Graf zu Nassau und Saarbrücken bekundet, daß Bechtolf von Soetern und seine Frau Hyldegart von Dienheim ihm ihr Teil am Schloß Soetern halb mit etlichen Dörfern, Leuten und Zubehör für 500 Gulden verschrieben haben, laut Pfandbrief, jedoch kein Geld von ihm erhalten haben, sondern er es auf deren Bitte um des Schutzes willen an sich genommen hat. Der Aussteller und seine Erben wollen davon keine Nutzungen haben, außer den Kosten von Botenlohn, Schriften und Verteidigung, und sollen auf Bitte den versetzten Teil mit Pfand- und Burgfriedensbriefen zurückgeben. Siegler: Aussteller.
121, U von Soetern 1452 August 15
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 19 Anfangsbuchstabe S >> 19.73 von Soetern
1452 August 15
Ausfertigung, Pergament, Siegel ab; Rückvermerk: diesen Brief hat Bechtold von Soetern meinem gnädigen Junker übergeben 1466 Juni 19 (uff donrstag nach Viti und Modesti)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff unsze lieber frauwen dag assumpte 1452
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ