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Kammertrauer
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Enthält u. a.: Tod der Kaiserin Amalia und Hoftrauer (Bl. 1).- Journal vom 15. April - 28. Dezember 1742 (Bl. 1b).- Gebet in der katholischen Kapelle (Bl. 17).- Notifikationsextrakt des Obristhofmeisters Fürst Emanuel von Lichtenstein wegen des Todes der Kaiserin (Bl. 17).- Promemoria aus dem Geheimen Kabinett wegen Regulierung der Trauer (Bl. 19).- Reglement zur Hoftrauer in dreierlei Format (Bl. 20, 24, 28).- Trauer für den König und den Prinzen (Bl. 30).- Anfragen (Bl. 31).- Notifikation wegen der Trauerbekleidung der Schweizer Garde (Bl. 33).- Möblierung der Zimmer des Königs und der Prinzen (Bl. 34).- Risse über die Bekleidung der katholischen Kapelle und des Altars (Bl. 36, 37).- Gebet (Bl. 38).- Kammertrauer um die Prinzessin Louise Augusta Magdalena von Hessen-Darmstadt (Bl. 40).- Auszug aus dem Notifikationsschreiben (Bl. 41).- Auszug aus den Kammertrauerakten (Bl. 43a).- Ansagezettel (Bl. 43b).- Exequien für die verstorbene Kaiserin Amalia am 4. - 6. Juni 1742 (Bl. 44).- Auszug aus dem Vikariatsjournal 1740 (Bl. 45).- Castrum doloris in Kupfer (Bl. 46).- Notifikation an den General von Bode (Bl. 47) und den Obersten von Belleville (Bl. 48).- Gedrucktes Trostschreiben an die Königin (Bl. 49).- Kammertrauer um die verwitwete Markgräfin Anna Sophia von Baden-Durlach, geb. Herzogin von Braunschweig-Wolfenbüttel (Bl. 57).- Auszug aus dem Notifikationsschreiben (Bl. 58).- Ansage (Bl. 59).- Kammertrauer um die Königin Louisa Elisabeth von Spanien, geb. Herzogin von Orleans (Bl. 60).- Kopie der Notifikation (Bl. 61).- Auszug aus einigen Kammertrauern (Bl. 63).- Ansage (Bl. 63).- Kammertrauer um den Prinzen von Portugal und die Herzogin Sophia Albertina von Sachsen-Hildburghausen, geb. Gräfin von Erbach (Bl. 64).- Auszug aus dem Notifikationsschreiben (Bl. 65, 66).- Ansagezettel (Bl. 67).- Kammertrauer um den Herzog Carl Rudolph von Württemberg, den Fürsten Johann August von Anhalt-Zerbst und die Markgräfin Magdalena Wilhelmina von Baden, geb. Herzogin von Württemberg (Bl. 68).- Promemoria wegen des Notifikationsschreibens aus dem Kabinett (Bl. 69).- Anfragen mit einigen Auszügen aus Kammertrauern (Bl. 70).- Ansagezettel (Bl. 72).- Anordnung der Stadt Danzig wegen der Trauer um die Kaiserin Amalia (Bl. 73).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.