Frauen- und Kinderschicksale.
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0.4, 006/0061a
former reference number: Auschwitz 10
former reference number: I313, Folio 88-93
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Auschwitz >> Häftlingsgruppen
18.02.1945
Ende 07.1944 Liquidierung der restlichen Theresienstädter, zunächst Verschickung Arbeitsfähiger auf Transporte einige größere Knaben ins Männerlager B II d; 10.07.(1944) Mütter mit Kindern nachts zum Kamin geführt; Am 11.07.(1944) die restliche Männer und Frauen, insgesamt ca. 4000; Ungefähr zur gleichen Zeit, Vergasung von ca. 5000 Frauen, Kindern und alten Männern des Zigeunerlagers B II E; 16.04.1944 Ankunft von 299 Frauen und 2 Säuglingen aus Lublin im Männerquarantänelager, die am Abend des 18.04.(1944) abgeholt, außerhalb des Lagers von Hundekommandos (SS) übernommen, zur Vergasung geführt wurden.
Ende 02.1944 ein Transport von Holländern meist Frauen und Kindern, 184 Personen, nach ca. 10 Tagen zum Kamin geführt.
Ende 02.1944 ein Transport von Holländern meist Frauen und Kindern, 184 Personen, nach ca. 10 Tagen zum Kamin geführt.
Dr. Otto Wolken, Auschwitz
Abgebende Stelle: Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen Ludwigsburg
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ