Mainz, 1615.05.04. (Richter Hettisch). Dietrich Munster, Schmied zu Bretzenheim, Best Rausch, Schmied und B. zu Kastel, Hans Hildt, B. und Hutmacher zu Oppenheim, für sich und ihre Frauen, sowie für Peter Wagener zu Altenkirchen bei Wetzlar und die Kinder des Mainzer B. und Hufschmieds Peter Munster aus erster und zweiter Ehe, verkaufen dem B. und Wagner Johann Sambstag u.s.Fr. Agatha Haus und Schmiede nächst der Gaupforte, neben Nikolaus Langlen, Kärcher, und Kaspar Reitz, Garten, mit Schmied- und Feuerrecht, zinst 1 Pfund h St. Stephan. Kaufpreis: 550 fl., davon 140 fl. St. Klara, 250 fl. Hans Hild, B. und Hutmacher zu Oppenheim, als Mitverkäufer, der Fraternität von St. Stephan und letztlich 20 fl. dem Stift St. Moritz, Rest (120 fl.) in Jahresraten von 50 fl. ab 1616. Z.: Arnold Zell, Wagner, Peter Niemandts, Wagner, und Simon Brodtbecker, Bürstenbinder.
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Mainz, 1615.05.04. (Richter Hettisch). Dietrich Munster, Schmied zu Bretzenheim, Best Rausch, Schmied und B. zu Kastel, Hans Hildt, B. und Hutmacher zu Oppenheim, für sich und ihre Frauen, sowie für Peter Wagener zu Altenkirchen bei Wetzlar und die Kinder des Mainzer B. und Hufschmieds Peter Munster aus erster und zweiter Ehe, verkaufen dem B. und Wagner Johann Sambstag u.s.Fr. Agatha Haus und Schmiede nächst der Gaupforte, neben Nikolaus Langlen, Kärcher, und Kaspar Reitz, Garten, mit Schmied- und Feuerrecht, zinst 1 Pfund h St. Stephan. Kaufpreis: 550 fl., davon 140 fl. St. Klara, 250 fl. Hans Hild, B. und Hutmacher zu Oppenheim, als Mitverkäufer, der Fraternität von St. Stephan und letztlich 20 fl. dem Stift St. Moritz, Rest (120 fl.) in Jahresraten von 50 fl. ab 1616. Z.: Arnold Zell, Wagner, Peter Niemandts, Wagner, und Simon Brodtbecker, Bürstenbinder.
U / 1615 Mai 4 (in 5 / 25)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
04.05.1615
Stadtgericht Mainz
In 5 / 25, fol. 355 v.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ