Vor Bürgermeister, Schöffen und Rat der Stadt Wesel erklärt Brigitte v. Groin, Witwe des Gossen v. Daun, natürlicher Sohn v. Oberstein, in Gegenwart ihres Bruders, des derzeitigen Bürgermeisters von Wesel, Dietrich v. Groin, dass am 26. Juli (= Annentag) [15]14 ihrem Ehemann dessen Brüder Philipp, Wirich und Johann v. Daun 600 Gold-gulden außer dem, was ihm der Vater angewiesen hatte, geschenkt und sich zu einem jährlichen Zins von 30 Goldgulden verpflichtet hätten, vermöge eines Briefes, den Friedrich v. Beichlingen (Bichelingen), Domdechant zu Köln und Straßburg, Wolter v. Tengnagel (Tingnagell) und Wilhelm v. Bernsau, Herr zu Hardenberg, besiegelt haben. Am 24. April 1556 habe ihrem Ehemann die Witwe Philips v. Daun, Caspara v. Holtey (Holtingh), das, was ihr Ehemann ihm schuldete, bezahlt, worüber Brigitta v. Groin quittiert.

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Stadtarchiv Mülheim an der Ruhr
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