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Vergabe der Pfarrstelle
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Kleve-Märkische Regierung, Landessachen >> 28. Kirchen-, Schul- und Armenwesen in märkischen Gemeinden >> 28.12. Bochum (katholische - lutherische - reformierte Gemeinde) >> 28.12.1. Kirchenverwaltung
(1420-1421) 1491-1698
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - Vergabe der nach Abgang des Gerhard Noirthuys vakant gewordenen Stelle an Magister Theodoricus Stock, 1420 (in Abschrift) - Kirchenmeister der Kirche zu Bochum ./. Amtmann zu Bochum, Everd van Eyckell: Nutzung des Gutes Bruynstein, 1491 - Abrechnung des Pfarrers Friedrich Pistorius über die zwischen 1625 und 1631 erhaltenen Einkünfte der Pfarrstelle Enthält auch: - Resignation des Petrus Sittart auf die ihm zur Finanzierung seines Studiums übertragene Kapelle Corporis Christi zu Bochum zugunsten seines Bruders Johannes Sittart, 1561 - Präsentation des Friedrich Johann Peil, dann des Arnold Peil, Söhne des Klevischen Rates Dr. Johann Peil, für die vakante Pfarrstelle zu Castrop, 1625
Sachakte
Pfarrstelle
Noirthuys, Gerhard
Stock, Theodoricus
Bochum
Bochum
Eyckell
Bruynstein
Pistorius, Friedrich
Sittart, Johannes
Bochum
Castrop
Peil
Peil, Arnold
Peil, Johann
Sittart, Petrus
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.