Geburtsschein
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6163
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 15 Geburtsbriefe 1696-1795
1793 Januar 5
Regest: Amtmann, Bürgermeister und Gericht zu Plochingen Stuttgardter Oberamts bezeugen: Maria Margareta Binder, die sich in Reutlingen verheiraten und bürgerlich niederlassen will, ist die eheliche Tochter des Matthäus Binder, gewesenen Bürgers und Seilers, und der Maria Barbara geb. Lutz. Sie ist den 18. Dezember 1766 geboren und sodann getauft worden. Von Leibeigenschaft ist sie gänzlich frei. Im Vermögen hat sie einschliesslich dessen, was sie sich im Dienst erspart hat, ungefähr 300 fl.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Verlesen vor Rat den 11. Januar 1793 und die Binderin bürgerlich angenommen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Verlesen vor Rat den 11. Januar 1793 und die Binderin bürgerlich angenommen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Plochingen
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Amtmann, Bürgermeister und Gericht: 5 Unterschriften
Siegel des Fleckens Plochingen
Unterschrift: Amtsbürgermeister Johann Michael Wager
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Amtmann, Bürgermeister und Gericht: 5 Unterschriften
Siegel des Fleckens Plochingen
Unterschrift: Amtsbürgermeister Johann Michael Wager
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ