Allgemeine Verordnungen, Bd. 04
Vollständigen Titel anzeigen
11085 Amtsgericht Pirna, Nr. 2446 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Kap. Ia, Nr. 213
11085 Amtsgericht Pirna
11085 Amtsgericht Pirna >> 01 Geschäftsbetrieb des Amtsgerichts >> 01.01 Allgemeiner Dienstbetrieb und Gerichtsorganisation
1931 - 1934
Enthält u. a.: Geschäftsverteilungsplan des Landgerichts Dresden 1932.- Wohnungsdurchsuchung bei dem Kommunisten Klett aus Pirna und dessen Störung einer Gerichtsverhandlung, 1931.- Lohnsätze für die Arbeiter bei der sächsischen Staatsverwaltung ab 8. Nov. 1931.- Behandlung von Schiedsurteilsverfahren.- Abschrift des Aufrufs vom Reichsbeauftragten für öffentliche Sicherheit und Ordnung im Freistaat Sachsen, von Killinger, vom 10. März 1933.- Rechtsstreitigkeiten über den Ersatz von Wildschäden.- Beurlaubung der Bürgermeister Scholze aus Birkwitz, Hille aus Zschachwitz, Gläßer aus Struppen, Viehrig aus Reinhardtdorf und des Gemeindeältesten Winkler aus Friedrichswalde.- Treuhänder für aufgelöste Vereine.- Erfassung der Doppelverdiener.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:17 MEZ
Hierarchie
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