Graf Wilhelm von Berg und die Ritter Theoderich von Elner, der Ältere und der Jüngere vereinigen sich über das Vergeben der Präbenden der Kirche zu Düsseldorf, die sie zur Collegiata gemacht haben, dahin, dass der Graf nacheinander zwei, und die dritte fällig werdende Präbende die von Eluer zuteilen, dafür auch zuerst an der Reihe sein sollen. Sie setzen ferner fest, dass künftig das Kapitel unter sich den Dechanten wählen soll, welcher der Pfarrer sei, die Seelsorge von dem Archidiacon des Ortes zu emfangen, eine Präbende, die Opfer und die Alos der Kirche zu genießen habe, mit Ausnahme des großen und kleinen Zehnten des Kirchspiels, der Wachszinse und der Gefälle von Höfen und Gütern, die zur Alos nicht gehören und zur gemeinsamen Verteilung erfallen. Der Dechant soll für die Pfarrgenossen tägliche die erste Messe lesen und drei andere Priester sollen am hohen Altar die Hochmesse halten. Von den kanonischen solllen stets mindesten vier Priester sein und nach dem Tode eines jeden die Gefälle des ersten Jahrs zur Deckung seiner Schulden, und das das zweiten Jahres zum Besten der Kirche dienen. Unter den Sigeln des Grafen, seines Bruders Conrad und seines Verwandten Adolf von Windeck und der von Elner.