Kontingente und Anweisungen für Zuckerlieferungen (Zuckerausfuhr) in andere Länder der sowjetischen Besatzungszone (Berlin, Sachsen, Thüringen)
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I 601, Nr. 111 (Benutzungsort: Merseburg)
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I 601 (Benutzungsort: Merseburg) Zuckervertriebsgesellschaft Halle AG, Halle (Saale)
Zuckervertriebsgesellschaft Halle AG, Halle (Saale) >> 04. Auftrags-, Absatz- und Transportangelegenheiten >> 04.02. Exporte und Reparationslieferungen
1946 - 1949
Enthält u.a.: Liste der sächsischen Zuckerfabriken und deren Soll-Leistungsabrechnung zum 5. Sachsen-Kontingent an Fabrikations- und Mundzucker.- Ausfuhr von 20000 t Weißzucker nach Berlin und ins Bundesland Sachsen (lt. Befehl der SMA Nr. 100 und Verfügung Nr. 167 der SMA Halle).- Lieferung von Weißzucker nach Pirna, statt nach Berlin.- Akkreditivrechnungen des Magistrats von Groß-Berlin und der Landeskreditbank Sachsen-Anhalt.- Zuckerlieferung an den Brennereibetrieb August Ernst, Beesenlaublingen.- Lieferung, Verladung und Transport von Zuckerlieferungen im 2. Quartal 1947.- Versorgungsplan 2. Quartal 1946.- Zuckerlieferung nach Gera und Stornierung der weiteren Auslieferung nach Thüringen, mit Verladeplan.- Übersicht zum 1. bis 4. Sachsen-Kontingent.- Anweisungen zur Durchführung des Befehls Nr. 179.- Liste der Empfänger von Zuckerlieferungen aus der zweiten Rate für das 3. Sachsen-Kontingent.- dazu Empfängerlisten.- Aufstellung über die umdisponierten Mengen von der 1. Teillieferung nach Sachsen.- Zuckerausfuhr nach Sachsen in Durchführung des Befehls Nr. 1 der SMA.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:31 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 07. Wirtschaft (mit Bergbehörden bis 1990 und Bankwesen) (Tektonik)
- 07.10. Nahrungs- und Genussmittelindustrie (Tektonik)
- Zuckervertriebsgesellschaft Halle AG, Halle (Saale) (Bestand)
- 04. Auftrags-, Absatz- und Transportangelegenheiten (Gliederung)
- 04.02. Exporte und Reparationslieferungen (Gliederung)