Herrschaftliche Archive: Grafschaft Ziegenhain [ehemals: Urkunden H] (Bestand)
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Urk. 53
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Urkunden >> Sonstige kleinere Urkundenbestände >> Herrschaftliche Archive
1233-1736
Enthält: Der Bestand enthält die auf den Bereich der 1450 an die Landgrafschaft Hessen gelangten Grafschaft Ziegenhain bezüglichen Urkunden.
Bestandsgeschichte: Die Urkunden gelangten über die landgräfliche Kanzlei und das Kasseler Regierungsarchiv ins Staatsarchiv Kassel und von dort ins Staatsarchiv Marburg, wo sie nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurden. Der Bestand wurde im 19. Jahrhundert nach der Auflösung des Ziegenhainer Samtarchivs durch die zur Grafschaft gehörigen Urkunden angereichert.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.
Geschichte des Bestandsbildners: Grafen von Ziegenhain: Ein seit dem 9. Jahrhundert nachweisbares Geschlecht, Nachkommen der Grafen von Reichenbach nannte sich seit dem Jahr 1144 nach der von Gottfried I. erbauten Burg. Aufbau eines geschlossenen Herrschaftsgebietes zwischen Burgwald und Knüllauf, das Niederhessen fast völlig von Oberhessen trennte. Fuldische Stiftsvögte und wechselseitig Parteigänger der hessischen Landgrafen und der Erzbischöfe von Mainz. Führer des 1317/72 gegen Hessen gerichteten Sternerbunde, später Anlehnung an die Landgrafen. 1450 ausgestorben.
Findmittel: Repertorium Grafschaft Ziegenhain, angelegt Ende des 18. Jh., überarbeitet um 1890, handschriftlich, 2 Bände (Signatur: R 1763 und R 1765).
Chronologisches Register zu Repertorium Grafschaft Ziegenhain Band 1, angelegt um 1890, Fotokopie des ursprünglich handschriftlichen Registers, 1 Band (Signatur: R 1764).
Das Repertorium verzeichnet auch die im 19. Jh. an StA Darmstadt abgegebenen Urkunden der Grafschaft Nidda.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Bestandsgeschichte: Die Urkunden gelangten über die landgräfliche Kanzlei und das Kasseler Regierungsarchiv ins Staatsarchiv Kassel und von dort ins Staatsarchiv Marburg, wo sie nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurden. Der Bestand wurde im 19. Jahrhundert nach der Auflösung des Ziegenhainer Samtarchivs durch die zur Grafschaft gehörigen Urkunden angereichert.
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.
Geschichte des Bestandsbildners: Grafen von Ziegenhain: Ein seit dem 9. Jahrhundert nachweisbares Geschlecht, Nachkommen der Grafen von Reichenbach nannte sich seit dem Jahr 1144 nach der von Gottfried I. erbauten Burg. Aufbau eines geschlossenen Herrschaftsgebietes zwischen Burgwald und Knüllauf, das Niederhessen fast völlig von Oberhessen trennte. Fuldische Stiftsvögte und wechselseitig Parteigänger der hessischen Landgrafen und der Erzbischöfe von Mainz. Führer des 1317/72 gegen Hessen gerichteten Sternerbunde, später Anlehnung an die Landgrafen. 1450 ausgestorben.
Findmittel: Repertorium Grafschaft Ziegenhain, angelegt Ende des 18. Jh., überarbeitet um 1890, handschriftlich, 2 Bände (Signatur: R 1763 und R 1765).
Chronologisches Register zu Repertorium Grafschaft Ziegenhain Band 1, angelegt um 1890, Fotokopie des ursprünglich handschriftlichen Registers, 1 Band (Signatur: R 1764).
Das Repertorium verzeichnet auch die im 19. Jh. an StA Darmstadt abgegebenen Urkunden der Grafschaft Nidda.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
1017 Urkunden
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Die Privilegien und Belehnung der Grafen von Ziegenhain sind zum Teil im Bestand Urk. 1 [ehemals Urkunden SA]; Urk. 5 Verträge mit Ziegenhain [ehemals Urk. A I d]; Urk. 86 Deposita, Städte und Gemeinden: Ziegenhain [ehemals Urk. X 1]; Urk. 87 Deposita, Klöster, Pfarreien etc.: Pfarrei Ziegenhain [ehemals Urk. X 2]; Best. 17 e; Best. 19 b; Best. 23 c Ziegenhain; Best. 47 Ziegenhain; Best.115.02 Ziegenhain; Best. 257 Ziegenhain; Best. 319 Ziegenhain; Best. 330 Ziegenhain; S 5ff.; S 635.
Literatur: R. Knappe, Mittelalterliche Burgen in Hessen, 2. Aufl., Gudensberg-Gleichen 1995, S. 166f.; M. Röhling, Die Geschichte der Grafen von Nidda und der Grafen von Ziegenhain, in: Niddaer Geschichtsblätter 9, 2005; F.-W. Witzel, Die Reichsabtei Fulda und ihre Hochvögte die Grafen von Ziegenhain im 12. und 13. Jahrhundert, Fulda 1963; U. Reuling, Grafschaft Ziegenhain, in: Handbuch der Hessischen Geschichte 3, S. 405-424.
Literatur: R. Knappe, Mittelalterliche Burgen in Hessen, 2. Aufl., Gudensberg-Gleichen 1995, S. 166f.; M. Röhling, Die Geschichte der Grafen von Nidda und der Grafen von Ziegenhain, in: Niddaer Geschichtsblätter 9, 2005; F.-W. Witzel, Die Reichsabtei Fulda und ihre Hochvögte die Grafen von Ziegenhain im 12. und 13. Jahrhundert, Fulda 1963; U. Reuling, Grafschaft Ziegenhain, in: Handbuch der Hessischen Geschichte 3, S. 405-424.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ