Matthias Arnold, Vikar des Stifts Neumünster in Würzburg und Offizial des Würzburger Domherren und Archidiakons Martin Truchsess, beurkundet: Während er in dem Dorf Hettstadt das Sendgericht abgehalten hat, ist vor ihm der Cellerar des Klosters St. Stephan in Würzburg Nikolaus Stürmlein in Begleitung von fünf Einwohnern des Ortes erschienen und hat gebeten, diese über die in ihrem Besitz befindlichen Klostergüter dort, die davon gefallenden Abgaben und die Vorbesitzer dieser Güter zu befragen. Er hat daraufhin die Befragung in Gegenwart des Notars und der hinzugebetenen Zeugen durchgeführt und die Zeugenaussagen von dem Pfarrer zu Veitshöchheim und öffentlichen Notar Leonhard Kieser beurkunden lassen. Zeugen: Der Pfarrer zu Hettstadt Paul Gobel, der Pfarrer zu Greußenheim (Grewssen) Hartmann, der Pfarrer zu Freudenberg (Frewdenberg) Friedrich Apel und der Schultheiß zu Veitshöchheim Wilhelm Reucher. Aussteller: Matthias Arnold. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Matthias Arnold, Vikar des Stifts Neumünster in Würzburg und Offizial des Würzburger Domherren und Archidiakons Martin Truchsess, beurkundet: Während er in dem Dorf Hettstadt das Sendgericht abgehalten hat, ist vor ihm der Cellerar des Klosters St. Stephan in Würzburg Nikolaus Stürmlein in Begleitung von fünf Einwohnern des Ortes erschienen und hat gebeten, diese über die in ihrem Besitz befindlichen Klostergüter dort, die davon gefallenden Abgaben und die Vorbesitzer dieser Güter zu befragen. Er hat daraufhin die Befragung in Gegenwart des Notars und der hinzugebetenen Zeugen durchgeführt und die Zeugenaussagen von dem Pfarrer zu Veitshöchheim und öffentlichen Notar Leonhard Kieser beurkunden lassen. Zeugen: Der Pfarrer zu Hettstadt Paul Gobel, der Pfarrer zu Greußenheim (Grewssen) Hartmann, der Pfarrer zu Freudenberg (Frewdenberg) Friedrich Apel und der Schultheiß zu Veitshöchheim Wilhelm Reucher. Aussteller: Matthias Arnold. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 473
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 244
Registratursignatur/AZ: 3 (16. Jh.); 1196 (18. Jh.); § 1 n 2 (18. Jh.); L 29 N 2 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1467 November 13, Hettstadt
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Notariatsinstrument
Ausstellungsort: Hettstadt
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 800 S. 558 - 562 Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 472
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf., Notariatsinstrument; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Matthias Arnold; an Pergamentstreifen anhängendes Archidiakonatssiegel, leicht besch. S 2: Notar; Signet, unbesch.
Überlieferung: Notariatsinstrument
Ausstellungsort: Hettstadt
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 800 S. 558 - 562 Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 472
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (15. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf., Notariatsinstrument; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Matthias Arnold; an Pergamentstreifen anhängendes Archidiakonatssiegel, leicht besch. S 2: Notar; Signet, unbesch.
Arnold, Matthias, Würzburg, Stift Neumünster Vikar sowie Offizial des Archidiakons Martin Truchsess
Truchsess, Martin, Würzburg, Domherr und Archidiakon
Stürmlein, Nikolaus, Würzburg, Kloster St. Stephan, Cellerar
Mertz, Michael, Hettstadt
Kelberbach, Johannes d. J., Hettstadt
Kelberbach, Johannes d. Ä., Hettstadt
Keyser, Johannes, Hettstadt
Seybot, Friedrich, Hettstadt
Kappes, Johannes, Hettstadt
Gotz, Johannes, Hettstadt, dessen Witwe
Stirn, Konrad, Hettstadt
Martin, Hettstadt, Schmied
Ochslein, Friedrich, Hettstadt
Schreck, Friedrich, Hettstadt
Paul II., Papst
Buchner, Heinrich, Hettstadt
Gobel, Paul, Hettstadt, Pfarrer
Hartmann, Greußenheim, Pfarrer
Apel, Friedrich, Freudenberg, Pfarrer
Reucher, Wilhelm, Veitshöchheim, Schultheiß
Kieser, Leonhard, Veitshöchheim, Pfarrer sowie öffentlicher Notar
Würzburg, Stift, Neumünster, Vikar
Würzburg, Stift, Neumünster
Würzburg, Domstift, Kanoniker
Würzburg, Bischof, Archidiakon
Würzburg, Bischof, Archidiakon, Offizial
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Cellerar
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Maß
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Dorf
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Sendgericht
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Einwohner
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Hufe, Zintzelshufe
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Hufe, Pfistershufe
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Kirchhof
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Anlieger
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Selde
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Pfarrkirche
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Gut
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Schmied
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Gasse, Tretengasse
Hettstadt (Lkr. Würzburg), Pfarrer
Unterzell (Stadt Würzburg), Kloster, Meisterin
Unterzell (Stadt Würzburg), Kloster, Konvent
Unterzell (Stadt Würzburg), Kloster, Priorin
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Gotteshausmeister
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Pfarrhof
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Pfarrkirche
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Schultheiß
Veitshöchheim (Lkr. Würzburg), Pfarrer
Greußenheim (Lkr. Würzburg), Pfarrer
Freudenberg (Baden-Württemberg/Main-Tauber-Kreis), Pfarrer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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