Sammlung zur Militärgeschichte (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, M 738
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Militärische Bestände 1871-ca. 1920 >> Nachlässe und Sammlungen >> Sammlungen >> Schriftgutsammlungen
1805-1981
Inhalt und Bewertung
Enthält 122 Aufsätze, Denkschriften, Vorträge und persönliche Erinnerungen betreffend militärische Themen wie Kriege (vom 7-jährigen Krieg bis zum 2. Weltkrieg). Die Arbeiten gehen im Kern zurück auf eine Sammlung von Vorträgen des Heeresarchivs Stuttgart, der im Zuge der Neuverzeichnung Material aus M 1/11, M 635/2 und dem aufgelösten Bestand M 730 (Denkschriftensammlung des Heeresarchivs Stuttgart) zugewiesen wurde.
Vorbemerkung: Der Kern des vorliegenden Bestandes erwuchs im Heeresarchiv Stuttgart als eine Sammlung von Vorträgen zu militärischen Themenbereichen. Im Frühjahr 1985 wurden im Zuge von Provenienzbereinigungen des Bestandes M 1/11 (Kriegsarchiv) und der Zuweisung von M 730 (Denkschriftensammlung des Heeresarchivs) zu M 635/2 (Amtliche Militärische Druckschriften II) einzelne Aufsätze, Denkschriften, Vorträge, Materialsammlungen und persönliche Erinnerungen, die sich nicht in die Provenienzbestände sinnvoll eingliedern ließen, in M 738 integriert. Hinzu traten vereinzelte Aufzeichnungen, die in jüngerer Zeit dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart übergeben wurden. Eine provenienzmäßige Zuordnung der Einzelbeiträge zu militärischen Dienststellen läßt sich lediglich für eine Reihe von Winterarbeiten von Offizieren des 2. Feldartillerie-Regiments Nr. 29 treffen. Das nach Art und Herkunft äußerst vielfältige Material wurde in drei große Sachkategorien unterteilt, wobei innerhalb dieser Sachgruppen soweit möglich eine alphabetische Gliederung nach Verfassernamen durchgeführt wurde. Wenn nicht anders vermerkt, handelt es sich um maschinenschriftliche Konzepte. Die Unterlagen wurden im Herbst 1983 durch die Werkstudentin Wehr aufgenommen, die weiteren Zuweisungen (siehe oben) erfolgten durch Dr. Günter Cordes, und die endgültige Ordnung erstellte im September 1988 Alexander Brunotte, der auch die Einleitung verfaßte. Der Bestand umfaßt jetzt 122 Nummern = 1,2 lfd. m. Stuttgart, September 1988 Alexander Brunotte
1,2 lfd. m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ