Kruse, Dr. Friedrich Karl Hermann * 21.07.1790 in Oldenburg, 23.08.1866 in Gohlis (bei Leipzig). Historiker; außerordentlicher Professor an der Philosophischen Fakultät der Universität Halle (Saale), seit 1828 Professor an der Universität Dorpat (Estland), russischer Staatsrat
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I. HA Rep. 76, Vf Lit. K Nr. 2
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 09 Universitäten und allgemeine Wissenschaft. Personalakten und Personalunterlagen >> 09.11 Buchstabe K
1821 - 1851
Enthält u.a.:
- Ablehnung einer finanziellen Unterstützung für eine wissenschaftliche Reise, 1821
- Beurlaubung für eine Reise nach Göttingen, 1822
- Herausgabe von Karten des alten Griechenlandes und Germanien, dabei Gutachten von Professor Dr. C[arl Georg] Ritter, 1824
- Herausgabe der Reihe"Archiv für alte und mittlere Geschichte, Geographie und Alterthümer, insonderheit der germanischen Volksstämme"
- Ablehnung mehrerer Anträge auf Gehaltszulage
- Darstellung der Tätigkeiten und Entwicklungen Kruses durch den Regierungsbevollmächtigten der Universität Halle (Saale), 1826
- Zollfreie Einfuhr der Bibliothek des verstorbenen Vaters von Leipzig nach Preußen, 1827
- Ablehnung einer ordentlichen Professur der Geographie und Geschichte an der Universität Halle (Saale), 1827
- Herausgabe von Jahresberichten des Thüringisch-Sächsischen Vereins [für Erforschung des vaterländischen Altertums und Erhaltung seiner Denkmale]
- Annahme einer Professur an der Universität Dorpat (Estland), dabei Versuch der Vergabe einer ordentlichen Professur mit Gehaltszulage von 200 Talern an Kruse, Bestätigung der Entlassung aus dem preußischen Staatsdienst, 1828
- Ablehnung einer Anstellung an einer preußischen Universität, 1839
- Hinweis auf die Schrift Anastasis der Waräger oder Probe und Ankündigung [...]
- Übersicht der herausgegebenen Schriften, Aufsätze und Kritiken Kruses, [1842]
- Gutachten über den wissenschaftlichen Wert der Schrift Necrolivonica oder Altertümer Liv-, Esth- und Curlands bis zur Einführung der Christlichen Religion [...]durch den Direktor der königlichen Kunstkammer und des Museums vaterländischer Altertümer, 1843
- Verleihung der goldenen Medaille für Wissenschaft als Würdigung seiner Leistungen, 1843
- Ablehnung einer Anstellung an einer preußischen Universität, 1843
- Bearbeitung einer Schrift über die Geschichte der Ostseeprovinz in heidnischer Zeit, dabei Fund römischer Goldmünzen, 1844
- Identifikation der Münzen von Abzeichnungen durch Dr. Heinrich Eduard Bolzenthal, Angestellter der Königlichen Münzsammlung in Berlin, 1844
- Schenkung der Münzen an die Königliche Münzsammlung in Berlin, 1844
- Vorstellung verschiedener Schriften u.a. Russische Altertümer. Bericht über die Hauptresultate der im Jahre 1843 gestifteten Zentralsammlung [...]; Chronicon Nortmannorum, Warigo-Russorum nec non Danorum, Sveonum, Norwegorum [...].
- Ablehnung einer finanziellen Unterstützung für eine wissenschaftliche Reise, 1821
- Beurlaubung für eine Reise nach Göttingen, 1822
- Herausgabe von Karten des alten Griechenlandes und Germanien, dabei Gutachten von Professor Dr. C[arl Georg] Ritter, 1824
- Herausgabe der Reihe"Archiv für alte und mittlere Geschichte, Geographie und Alterthümer, insonderheit der germanischen Volksstämme"
- Ablehnung mehrerer Anträge auf Gehaltszulage
- Darstellung der Tätigkeiten und Entwicklungen Kruses durch den Regierungsbevollmächtigten der Universität Halle (Saale), 1826
- Zollfreie Einfuhr der Bibliothek des verstorbenen Vaters von Leipzig nach Preußen, 1827
- Ablehnung einer ordentlichen Professur der Geographie und Geschichte an der Universität Halle (Saale), 1827
- Herausgabe von Jahresberichten des Thüringisch-Sächsischen Vereins [für Erforschung des vaterländischen Altertums und Erhaltung seiner Denkmale]
- Annahme einer Professur an der Universität Dorpat (Estland), dabei Versuch der Vergabe einer ordentlichen Professur mit Gehaltszulage von 200 Talern an Kruse, Bestätigung der Entlassung aus dem preußischen Staatsdienst, 1828
- Ablehnung einer Anstellung an einer preußischen Universität, 1839
- Hinweis auf die Schrift Anastasis der Waräger oder Probe und Ankündigung [...]
- Übersicht der herausgegebenen Schriften, Aufsätze und Kritiken Kruses, [1842]
- Gutachten über den wissenschaftlichen Wert der Schrift Necrolivonica oder Altertümer Liv-, Esth- und Curlands bis zur Einführung der Christlichen Religion [...]durch den Direktor der königlichen Kunstkammer und des Museums vaterländischer Altertümer, 1843
- Verleihung der goldenen Medaille für Wissenschaft als Würdigung seiner Leistungen, 1843
- Ablehnung einer Anstellung an einer preußischen Universität, 1843
- Bearbeitung einer Schrift über die Geschichte der Ostseeprovinz in heidnischer Zeit, dabei Fund römischer Goldmünzen, 1844
- Identifikation der Münzen von Abzeichnungen durch Dr. Heinrich Eduard Bolzenthal, Angestellter der Königlichen Münzsammlung in Berlin, 1844
- Schenkung der Münzen an die Königliche Münzsammlung in Berlin, 1844
- Vorstellung verschiedener Schriften u.a. Russische Altertümer. Bericht über die Hauptresultate der im Jahre 1843 gestifteten Zentralsammlung [...]; Chronicon Nortmannorum, Warigo-Russorum nec non Danorum, Sveonum, Norwegorum [...].
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:35 MESZ
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