Urfehden
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Nr. 5477
StAWt-G Rep. 102/ 102a diverse
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 102 Akten, Nachträge
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1531-1554
Enthält u.a.: Cunz Metzler aus Steinberg (wegen Weinsaufens und Spielens, 1531); Hans Frohwein (1532); Lorenz Schneider aus Dertingen (Wilderei, 1536); Hans Engel, Fischer in Wertheim (Ehebruch, 1537); Hans Oberndorf, Müller in Urphar (Ehebruch, 1535); Hans Nuchter, Wertheim (1538); Heinrich Hübrich und Hans Hühle (Drohungen vor dem Kloster Holzkichen, 1540); Cunz Schuchwart aus Wolkshausen (1540); Jörg Paul aus Wertheim (wegen Tätlichkeiten an seiner Frau, 1541); Christoph Felshauer, Grünsfeld, wegen irrigen Verkaufs von Flachs (1541); Barbier Ciriacus Vetter aus "Blau" und seine Frau Dorothea wegen üblen Haushaltens und Raufens in der Ehe (1541); Moritz Henneberger (1542); Peter Heubner aus Veitshöchheim (wegen Tätlichkeiten auf offener Straße in Niklashausen an der Frau des Gamburger Baders Hans Weibkeel, 1543); 1543 Cunz Hofmann, Freudenberg (Tätlichkeiten gegen seinen Vater, 1543); Hans Cuntz, Freudenberg (Tätlichkeiten gegen seine Mutter, 1543); Wendel Engelhart aus Wimpfen (hat ein Pferd des Juden Salomon erstochen, 1543); Jörg Gänsleber, Wertheim (Tätlichkeiten gegen Claus Kirchner, 1543); Jörg Paul, Wertheim (1543); Elisabeth Baumeister, Kreuzwertheim (1543); Klaus Schneider, Waldenhausen (1544); Hans Köpler, Miltenberg (Schlägerei, 1544); Bernhard Friedel, Wertheim (Schlägerei, 1544); Endris Großholz, Wertheim (1545); Hans Beck wegen Diebstahls (1545); Caspar Matern, Wertheim, wegen Fluchens und Tätlichkeiten gegen den Bader im Eichelbad (1544, 1545); Juden Falk und Abraham, beide aus Schweinberg, wegen verbotenen Geldverleihs (1545); Endres Großholz, Wertheim, wegen Ehebruchs und Schwängerung seiner Magd Margret aus Eichstätt (1545); Hans Kuhn (1545); Lorenz Diehm aus Schweinberg (Injurien, 1546); Philipp Emmerich (wegen Wilderei, o.J.); Caspar Walthauser, Krämer aus München, wegen Injurien auf einem Markttag in Wertheim (1546); Niklaus Gschwind aus "Bergcastel" wegen Schmähworten an einem Markttag (1546); Philipp Emmerich aus Sailauf (Wilderei, 1548); Hans Schwarz (1549); Caspar Friedrich, Marktheidenfeld, wegen Drohworten gegen seine Nachbarn (1543, 1546); Michel Kappes, Dertingen (1549); Hans Schwarz (1549); Lorenz Schetzle genannt Schneider aus Dertingen (1549); Schlägerei in Breuberg (1549); Thomas Schuhmacher aus Steinbach (Totschlag, 1549); Hans Schwarz, Löwensteiner Koch (wegen Entleibung eines Trompeters, o.J.); Klaus Eisenhut und Hans Fleischmann, Uettingen (1550); Hans Lippert, Breuberg (1550); Heinrich Herold aus Kulmbach (wegen Ehebruchs/Übergriffen gegen Margaretha Werner, o.J.); Hans Hock, Wildenstein (wegen Totschlags an Lorenz Müller in Laudenbach, 1552); Lorenz Schürger und Barbara Rösler wegen geplanter Abtreibung (1553); Hans Stolzenberger, Wertheim (1554)
2 cm
Archivale
Nuchter, Hans, Wertheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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