Herrschaftliche Archive: Fremde Klöster, Stifter, Dynasten etc. [ehemals: Urk. V] (Bestand)
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Urk. 84
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Urkunden >> Sonstige kleinere Urkundenbestände >> Herrschaftliche Archive
1180-1902
Enthält: Die wichtigsten vertretenen Herrschaften und Institutionen sind:
Kloster Abdinghofen
Stift Großenbursla
Antoniterhaus Grünberg
Kloster Hardehausen
Stift Heerse
Erzstift Köln
Kurpfalz
Mainz (Erzstift, St. Alban, St. Stephan)
Deutschordensarchiv Mergentheim
Grafen von Nassau
Erzbischof von Riga
Grafen von Sayn-Wittgenstein
Herren von Sickingen
Grafen von Solms
Grafschaft Vermandois
Kloster Volkhardinghausen
Stift Würzburg
Inhaltlich enthält der Bestand vor allem Lehenbriefe und –reverse, Kauf- und Leihverträge, Schuldbriefe, Schiede und Vergleiche.
Bestandsgeschichte: Der Bestand vereinigt ganz unterschiedliche Provenienzen, so dass eine einheitliche Bestandsgeschichte nicht rekonstruiert werden kann. Die Urkunden gelangten hauptsächlich über die landgräfliche Kanzlei und das Kasseler Regierungsarchiv ins Staatsarchiv Kassel und von dort ins Staatsarchiv Marburg, wo sie nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurden. Ergänzt wurde der Bestand durch Akzessionen des frühen 20. Jahrhunderts (z.B. aus dem Deutschordensarchiv und dem Johanniterarchiv).
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.
Geschichte des Bestandsbildners: Bei den Bestandsbildnern handelt es sich um verschiedene Fürsten und Dynasten, Herrschaften, Klöster, Stifte und andere Institutionen, die nie unter die hessische Landesherrschaft fielen und somit im archivischen Sinne provenienzgemäß als „fremd“ zu betrachten sind.
Findmittel: Repertorien Fremde Klöster, Stifter, Dynasten usw., hauptsächlich angelegt um 1894, zum Teil erst 1900-1937, handschriftlich, 24 Hefte (Signaturen: R 1824-1847).
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Kloster Abdinghofen
Stift Großenbursla
Antoniterhaus Grünberg
Kloster Hardehausen
Stift Heerse
Erzstift Köln
Kurpfalz
Mainz (Erzstift, St. Alban, St. Stephan)
Deutschordensarchiv Mergentheim
Grafen von Nassau
Erzbischof von Riga
Grafen von Sayn-Wittgenstein
Herren von Sickingen
Grafen von Solms
Grafschaft Vermandois
Kloster Volkhardinghausen
Stift Würzburg
Inhaltlich enthält der Bestand vor allem Lehenbriefe und –reverse, Kauf- und Leihverträge, Schuldbriefe, Schiede und Vergleiche.
Bestandsgeschichte: Der Bestand vereinigt ganz unterschiedliche Provenienzen, so dass eine einheitliche Bestandsgeschichte nicht rekonstruiert werden kann. Die Urkunden gelangten hauptsächlich über die landgräfliche Kanzlei und das Kasseler Regierungsarchiv ins Staatsarchiv Kassel und von dort ins Staatsarchiv Marburg, wo sie nach Ausstellungsdatum chronologisch aufgestellt wurden. Ergänzt wurde der Bestand durch Akzessionen des frühen 20. Jahrhunderts (z.B. aus dem Deutschordensarchiv und dem Johanniterarchiv).
In den Jahren 2007-2016 wurden die einzelnen Überlieferungen vereinzelt und umverpackt, die Siegel wurden mit Siegeltaschen versehen und die Signaturen wurden auf Numerus Currens umgestellt.
Geschichte des Bestandsbildners: Bei den Bestandsbildnern handelt es sich um verschiedene Fürsten und Dynasten, Herrschaften, Klöster, Stifte und andere Institutionen, die nie unter die hessische Landesherrschaft fielen und somit im archivischen Sinne provenienzgemäß als „fremd“ zu betrachten sind.
Findmittel: Repertorien Fremde Klöster, Stifter, Dynasten usw., hauptsächlich angelegt um 1894, zum Teil erst 1900-1937, handschriftlich, 24 Hefte (Signaturen: R 1824-1847).
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
443 Urkunden
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Urk. 14 [ehemals Urk. A I u], Urk. 67 [ehemals Urk. O I q,r], Urk. 73 Grafschaft Nassau, Lehen [ehemals Urk. P], Urk. 76 [ehemals Urk. R I b], Urk. 85 [ehemals Urk. W], Urk. 95 [ehemals Urk. Y 1], Urk. 96 [ehemals Urk. Y Extradenda], Urk. 100 [ehemals Urk. Z], Best. 3, Best. 4f, Best. 17 b, Best. 17 c, Best. 23 c Grünberg, Best. 80, Best. 81, Best. 86, Best. 90, Best. 97 Oranien-Nassau, Best. 105 Kurmainz, Best. 113 Mainz, Best. 106 e Deutsch-Orden Ballei Hessen, Hauptarchiv Mergentheim, Rechn. I, Rechn. II, K 83, K 84, K 486, K 491, S 273, S 340, Karten
Literatur: E. Köster, R. Jäger, Abdinghof - Kloster und Kirche. Vom Benediktinerkloster zur ev.-luth. Kirchengemeinde Paderborn, in: Die Paderquellen 36 (1997), S. 73-76; G. Kohlstedt, Das Kollegiatstift Großburschla a.d.W. als kirchlich-religiöses Zentrum im nordwestlichen Thüringen, in: Eichsfelder Heimatzeitschrift 50 (2006), S. 163-165; E. Rittmannsperger, Das Antoniterkloster und die Reformation in Grünberg, in: Beiträge zur Geschichte Grünbergs in Mittelalter und Reformationszeit, hg. K. Bautz, Neustadt a.d. Aisch 2006, S. 7-20; K. Schoene, Kloster Hardehausen in Westfalen. Sein Güterbesitz und seine wirtschafts- und verfassungsgeschichtliche Entwicklung bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige 35, NF 4 (1914), S. 81-106, 216-244; A. Gemmeke, Geschichte des adeligen Damenstifts zu Neuenheerse, Paderborn 1931; R. Scholzen, Franz von Sickingen als Faktor im Machtkampf zwischen Mainz, Hessen, Kurtrier und Kurpfalz, in: Blätter für pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 68 (2001), S. 287-306; S. Petersen, Die Anfänge der Deutschordenskommende Mergentheim im Spiegel der Hohen Registratur des Lorenz Fries, in: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte 76 (2013), S. 133-151; E. Brauns, Das Kloster Volkhardinghausen, in: Hessische Heimat 21 (1971), S. 70-71.
Literatur: E. Köster, R. Jäger, Abdinghof - Kloster und Kirche. Vom Benediktinerkloster zur ev.-luth. Kirchengemeinde Paderborn, in: Die Paderquellen 36 (1997), S. 73-76; G. Kohlstedt, Das Kollegiatstift Großburschla a.d.W. als kirchlich-religiöses Zentrum im nordwestlichen Thüringen, in: Eichsfelder Heimatzeitschrift 50 (2006), S. 163-165; E. Rittmannsperger, Das Antoniterkloster und die Reformation in Grünberg, in: Beiträge zur Geschichte Grünbergs in Mittelalter und Reformationszeit, hg. K. Bautz, Neustadt a.d. Aisch 2006, S. 7-20; K. Schoene, Kloster Hardehausen in Westfalen. Sein Güterbesitz und seine wirtschafts- und verfassungsgeschichtliche Entwicklung bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige 35, NF 4 (1914), S. 81-106, 216-244; A. Gemmeke, Geschichte des adeligen Damenstifts zu Neuenheerse, Paderborn 1931; R. Scholzen, Franz von Sickingen als Faktor im Machtkampf zwischen Mainz, Hessen, Kurtrier und Kurpfalz, in: Blätter für pfälzische Kirchengeschichte und religiöse Volkskunde 68 (2001), S. 287-306; S. Petersen, Die Anfänge der Deutschordenskommende Mergentheim im Spiegel der Hohen Registratur des Lorenz Fries, in: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte 76 (2013), S. 133-151; E. Brauns, Das Kloster Volkhardinghausen, in: Hessische Heimat 21 (1971), S. 70-71.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 08:12 MESZ