Johann von Polenz, Landvogt der Niederlausitz und Münzmeister zu Kuttenberg, bekundet, dass er auf Geheiß Sigismunds, Römischen Königs, Königs von Böhmen, Ungarn und Kroatien, Markgrafen der Lausitz, Paul Richard, Bürger der Stadt Luckau, der nützlichen Dienste wegen, die er dem König geleistet, sowie seinen Söhnen und Töchtern zu eigen gegeben habe "das stücke heidelandis, das do gelegen ist an der veltmarke sienes dorfis der Grossin Lubolcz [Groß Lubolz] und das sich anhebit bie der buchen, dem malbome, und an dem Lubbenisschin walde lengist abe hin geit bis an den weg, den die von der selben Lubolcz in den selben walt varen, das [...] Paulinus adir sine erben das selbe heideland bis an den walt, alse verre man das mit dem phluge gewynnen kan, zcu acker machen mogen, wenne sy wollen, und den nutczin und gebruchin an allem nutcze und yn allir maße, alse yn das beqweme duncket, adir mogin das selbe heideland ußthun yren geburen doselbist zcur Lubolcz uff jerlichen czins". Wer das Dorf in Zukunft haben wird, soll auch das Stück Acker haben, das in derselben Feldmark liegt und jährlich "gein Lobbin uff das sloß czinßet" 1 Groschen und 2 Hühner. "gegeben uff dem berge zcu Kuttin nach gotes gebort vyrczenhundert jar darnach in dem eynundczwanczigisten jare am suntage, alse man synget Exurge."