Graf Johann Joseph v. Schlandersberg, Freiherrv. Annaberg, Sohn des Grafen Maximilian und seiner Ehefrau Maria Elisabetha geb. Freiin Vintler v. P...
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NACHWEIS
B 15 Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg)
Urkunden der Familie v. Dalberg (Kämmerer v. Worms gen. v. Dalberg) >> 1721-1750
1740 Februar 27, Mannheim
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Johann Joseph v. Schlandersberg, Freiherrv. Annaberg, Sohn des Grafen Maximilian und seiner Ehefrau Maria Elisabetha geb. Freiin Vintler v. Plätsch, und Margaretha Dorothea Josepha Ulner v. Dieburg, Tochter des Franz Pleickard Ulner v. Dieburg, kurfpälzischer Geheimer Rat, Regierungs-Vizepräsident, Oberamtmann zu Otzberg und Umstadt, und seiner Ehefrau Maria Theresia Josepha geb. v. Haxthausen, bekunden den Abschluss eines Ehevertrags im Beisein des Anton Jenebein Recordin Freiherrn v. Stein, kurpfälzischer Geheimer Rat, Koadjutor der Deutschordensballei Tirol, des Grafen Christoph Evericht v. Troyer Freiherrn v. Treuenstein namens des ersteren sowie des Brettener Oberamtmanns Heinrich Wilhelm Freiherrn v. Sickingen, des Kaiserslauterner Oberamtmanns Karl v. Sickingen und des Johann Wilhelm Ulner v. Dieburg namens der Braut. Diese soll ein Ehegeld in Höhe von 200 Gulden, je zu 60 Kreuzer, sowie das was ihr von ihrer verstorbenen Mutter und ihrem verstorbenen Großvater Johann Raab v. Haxthausen geschenkt worden ist. Sie soll auf ihre Erbschaft verzichten. Der Bräutigam soll diese Gelder mit 4.000 Gulden widerlegen, versichert mit Gütern zum Schloss Kasten, im Gericht Kastelbell, Schlanders, Glurns und Mals (alle in Südtirol), die er von seiner Mutter und seiner Schwester geerbt hatte. Dazu soll er eine Morgengabe von 1.000 Gulden leisten
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Anton Jenebein Recordin Freiherr v. Stein, Graf Christoph Evericht v. Troyer, Aussteller 2, Franz Pleickard Ulner, Johann Wilhelm Ulner, Heinrich Wilhelm v. Sickingen, Karl v. Sickingen, Franz Heinrich Kämmerer v. Worms Freiherr v. Dalberg, Franz v. Haxthausen
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 290/1 - Ausf., Papierlibell, 10 aufgedr. Sg. an schwarz/gelber Schnur, Uss.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller 1, Anton Jenebein Recordin Freiherr v. Stein, Graf Christoph Evericht v. Troyer, Aussteller 2, Franz Pleickard Ulner, Johann Wilhelm Ulner, Heinrich Wilhelm v. Sickingen, Karl v. Sickingen, Franz Heinrich Kämmerer v. Worms Freiherr v. Dalberg, Franz v. Haxthausen
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Stadtarchiv Worms, Abt. 159 U 290/1 - Ausf., Papierlibell, 10 aufgedr. Sg. an schwarz/gelber Schnur, Uss.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ